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09.02.2012
Adieu. Ihnen und der htr alles Gute!
Zu den Höhepunkten während der htr-Zeit zählte die  Verleihung des Milestone - hier an der Feier im Herbst 2011.
Zu den Höhepunkten während der htr-Zeit zählte die Verleihung des Milestone - hier an der Feier im Herbst 2011. (© Alain D. Boillat)
Es waren gute fünf Jahre. Sie sind vergangen wie im Flug. Trotzdem ist jetzt die Zeit für mich gekommen, «Adieu, hotel revue» zu sagen. Denn man soll, an diesen Grundsatz glaube ich, aufhören, wenn es am schönsten ist.
Elsbeth Hobmeier, Ex-Chefredaktorin

 

Es waren schöne Jahre. Wir konnten Pläne schmieden und umsetzen. Wir durften die einstige hotel+tourismus revue total umbauen, sie nach den Grundsätzen des heutigen Journalismus gestalten, mit den Bünden aktuell, fokus, dolce vita und cahier français klarer gliedern, eine eigene Bildsprache und einen Online-Auftritt entwickeln.

Wir: da meine ich die gesamte Redaktionscrew, die mich und meine neuen Ideen damals mit offenen Armen aufgenommen hatte, die den Karren durch alle, manchmal auch schwierigen, Situationen bis heute mitzog. Ich danke an dieser Stelle meinen jetzigen und auch den einstigen Redaktionskolleginnen und -kollegen für ihren Einsatz. Dank gebührt auch dem htr-Verlagsteam, welches unser Produkt mit viel Einsatz den Inserenten und Abonnenten so gut verkauft. Und danken möchte ich hotelleriesuisse-CEO Christoph Juen und Präsident Guglielmo Brentel: Sie ermöglichten damals die «neue htr» und standen auch zur Zeitung, als die Zeiten schwieriger wurden und das Inserate-Manna nicht mehr floss wie einst.

Beim Blick zurück ragen viele Höhepunkte heraus. Zum Beispiel die Diskussionsrunde zum Film «El Bulli»: Neun Spitzenköche auf dem Podium im Kursaal Bern und sehr viele weitere Top-Branchenleute im grossen Publikum. Oder die oft heissen Roundtable-Gespräche über Politik, Tourismus, Hotellerie und Landwirtschaft. Und der Q-Award für die beste Fachzeitung des Jahres 2009 des Verbands Schweizer Presse. Es gab auch Tiefpunkte: Das dickste Dossier, das mir beim Schreibtisch-Räumen in die Hände fiel, enthielt die empörten Reaktionen auf das berühmte Titelbild mit der Schneespur auf braunen Skihängen. Es sei begraben und vergessen unter den Schneemassen dieses Winters.

Viel Freude machte das wöchentliche Kreieren einer möglichst aktuellen, vielseitigen Zeitung. Herausforderung und Genugtuung war die Begleitung des Milestone als wichtigster Tourismuspreis der Schweiz. Spass machte das Mitwirken in der «Typically-Swiss-Hotel»-Jury von Schweiz Tourismus. Und ein persönlicher Gewinn waren die Begegnungen mit all den interessanten, ideenreichen Hoteliers, Touristikern, Politikern, Organisatoren - den Menschen, die ich dank meiner Tätigkeit für die hotel revue kennenlernen durfte.

Der neuen Redaktionsleitung -Chefredaktor Gery Nievergelt und Stellvertreterin Katharina Merkle - darf ich eine gut aufgestellte Zeitung übergeben. Ihnen wünsche ich ebenso viel Freude am Amt, wie ich sie hatte. Lustvoll wende ich mich jetzt neuen Aufgaben zu. Und sage hiermit Ihnen allen Adieu und Lebewohl.

  
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