Es waren schöne Jahre. Wir konnten Pläne schmieden und umsetzen. Wir durften die einstige hotel+tourismus revue total umbauen, sie nach den Grundsätzen des heutigen Journalismus gestalten, mit den Bünden aktuell, fokus, dolce vita und cahier français klarer gliedern, eine eigene Bildsprache und einen Online-Auftritt entwickeln.
Wir: da meine ich die gesamte Redaktionscrew, die mich und meine neuen Ideen damals mit offenen Armen aufgenommen hatte, die den Karren durch alle, manchmal auch schwierigen, Situationen bis heute mitzog. Ich danke an dieser Stelle meinen jetzigen und auch den einstigen Redaktionskolleginnen und -kollegen für ihren Einsatz. Dank gebührt auch dem htr-Verlagsteam, welches unser Produkt mit viel Einsatz den Inserenten und Abonnenten so gut verkauft. Und danken möchte ich hotelleriesuisse-CEO Christoph Juen und Präsident Guglielmo Brentel: Sie ermöglichten damals die «neue htr» und standen auch zur Zeitung, als die Zeiten schwieriger wurden und das Inserate-Manna nicht mehr floss wie einst.
Beim Blick zurück ragen viele Höhepunkte heraus. Zum Beispiel die Diskussionsrunde zum Film «El Bulli»: Neun Spitzenköche auf dem Podium im Kursaal Bern und sehr viele weitere Top-Branchenleute im grossen Publikum. Oder die oft heissen Roundtable-Gespräche über Politik, Tourismus, Hotellerie und Landwirtschaft. Und der Q-Award für die beste Fachzeitung des Jahres 2009 des Verbands Schweizer Presse. Es gab auch Tiefpunkte: Das dickste Dossier, das mir beim Schreibtisch-Räumen in die Hände fiel, enthielt die empörten Reaktionen auf das berühmte Titelbild mit der Schneespur auf braunen Skihängen. Es sei begraben und vergessen unter den Schneemassen dieses Winters.
Viel Freude machte das wöchentliche Kreieren einer möglichst aktuellen, vielseitigen Zeitung. Herausforderung und Genugtuung war die Begleitung des Milestone als wichtigster Tourismuspreis der Schweiz. Spass machte das Mitwirken in der «Typically-Swiss-Hotel»-Jury von Schweiz Tourismus. Und ein persönlicher Gewinn waren die Begegnungen mit all den interessanten, ideenreichen Hoteliers, Touristikern, Politikern, Organisatoren - den Menschen, die ich dank meiner Tätigkeit für die hotel revue kennenlernen durfte.
Der neuen Redaktionsleitung -Chefredaktor Gery Nievergelt und Stellvertreterin Katharina Merkle - darf ich eine gut aufgestellte Zeitung übergeben. Ihnen wünsche ich ebenso viel Freude am Amt, wie ich sie hatte. Lustvoll wende ich mich jetzt neuen Aufgaben zu. Und sage hiermit Ihnen allen Adieu und Lebewohl.
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.





Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.