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08.07.2010
AHV-Ausgleichfonds erhält von Spielbanken noch 406 Millionen Franken
Die 19 Schweizer Spielcasinos mussten zum zweiten Mal in Folge Ertragseinbussen hinnehmen.

Die gesamte Spielbankenabgabe ging im Jahr 2009 um 7,6 Prozent zurück – von 517 Mio. Franken im Jahr 2008 auf noch 479 Mio., wie die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) in ihrem Jahresbericht mitteilte. 406 Mio. Franken dieser Abgabe flossen in den AHV-Ausgleichsfonds. Die restlichen 73 Mio. Franken wurden den Standortkantonen der Casinos mit B-Konzession überwiesen. Rauchverbote und die schwierige Wirtschaftslage waren laut ESBK die Gründe für die sinkende Spielfreude. Die Schweizer Spielbanken erzielten 2009 einen Bruttospielertrag von 936 Mio. Franken, im Jahr zuvor waren es noch 992 Mio. Rund vier Fünftel stammen aus Geldspielautomaten, der Rest vom Spiel an den Tischen. Von den sieben A-Casinos registrierte 2009 lediglich Baden (AG) einen höheren Bruttospielertrag als im Vorjahr. Unter den 12 B-Casinos waren Courrendlin (JU) und Granges-Paccot (FR) die einzigen Gewinner.

Die ESBK eröffnete im vergangenen Jahr in 118 Fällen Strafverfahren, fast dreimal so viele wie im Vorjahr. 189 Strafentscheide wurden gefällt und 82 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Die ESBK erwähnte im Zusammenhang mit Straffällen Spielautomaten mit versteckten Glücksspielen, vermehrt über Internet und Printmedien angebotene Glücksspiele sowie nicht automatisierte verbotene Spiele. dst

  
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