Der Entscheid wurde am Freitagabend anlässlich einer «Tourismuslandsgemeinde» in der Viamala-Schlucht einstimmig gefällt. Unmittelbar zuvor hatten die Mitglieder der beiden Suborganisationen nördlich und südlich der Viamala bei ihren getrennt durchgeführten Generalversammlungen mit dem einstimmigen Fusionsbeschluss ein unmissverständliches Zeichen zur regionalen Zusammenarbeit gesetzt, wie es in einer Mitteilung vom Samstag heisst.
Die Regionale Tourismusorganisation (ReTO) Viamala Tourismus wird am 1. Mai 2012 offiziell ihre Arbeit aufnehmen können. Sie übernimmt sämtliche Aufgaben der bisherigen Organisationen. Ebenfalls integriert wird die Gesellschaft «zTO Viamala», welche während der Reformphase für die touristische Entwicklung und Vermarktung der 29 Gemeinden in den Talschaften Rheinwald, Avers/Ferrera, Schams und Heinzenberg/Domleschg inklusive Mutten verantwortlich zeichnete.
Genugtuung und Erleichterung
Für
Denise Dillier, die neue Direktorin von Viamala Tourismus und eine der
treibenden Kräfte im Reformprozess, ist die Fusion ein bewegender Moment: «Mit der
schrittweisen Zusammenführung der ehemals acht lokalen Verkehrsvereinen
zu einer gemeinsamen regionalen Tourismusorganisation hat sich die
Region einer riesigen Herausforderung gestellt. Dass «Viamala Tourismus»
jetzt Realität geworden ist, ist eine grosse Genugtuung für uns alle.»
Auch Stephan Kaufmann, Dilliers Stellvertreter im Direktorium, ist erleichtert über den Entscheid: «Die Deutlichkeit des Resultats ist Legitimation und Motivation für unsere weitere Arbeit. Wir können die vorhandenen Synergien nun optimal nutzen. Dabei sind wir jedoch auch weiterhin auf die aktive Unterstützung aller Akteure angewiesen.» Zum ersten Präsident wurde Gian Catrina aus Andeer an die Spitze der neuen Organisation gewählt. (npa)





