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02.09.2010
Baden auf dem Ceneri
Drei futuristisch gestaltete Kuppeln prägen das äussere Erscheinungsbild des Acquaparco Ticino.
Drei futuristisch gestaltete Kuppeln prägen das äussere Erscheinungsbild des Acquaparco Ticino. (© zvg)
Bei Rivera auf dem Monteceneri wird derzeit für 85 Millionen Franken der «Acquaparco Ticino» gebaut. Die Eröffnung ist für das Jahr 2012 geplant.
Daniel Stampfli

Der Acquaparco Ticino soll nicht für sich alleine stehen, sondern Teil eines Gesamtkonzepts sein, erklärte Architekt Marco Giussani im Rahmen der Generalversammlung des Schweizer Tourismus-Verbandes in Lugano am vergangenen Freitag. Das Baufeld liegt direkt an der Talstation der Monte-Tamaro-Gondelbahn. Entsprechend ist der Standort sehr gut an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. Zu den Freizeitangeboten des Monte Tamaro gehören ein Hochseil-Klettergarten, eine Sommerrodelbahn und eine Downhillstrecke. Laut Marco Giussani wird der Monte Tamaro jährlich von rund 110000 Gästen besucht. Der Tessiner Architekt rechnet für den Acquaparco mit jährlich 400000 Gästen, nicht zuletzt da dieser 365 Tage im Jahr geöffnet und mit seinen drei Kuppeln witterungsunabhängig ist. Im Umkreis von 60 Minuten Anfahrtszeit seien 4 Millionen Einwohner als potenzielle Besucher zu Hause. Hin-zu komme der «Memory-Effekt». Denn täglich sind über 50000 Personenwagen auf der Gotthard-Autobahn A2 unterwegs, von welcher der Park zu sehen ist. Marco Giussani ist überzeugt, dass der Bau des Acquaparco das Gesamtangebot ergänzen und den Standort in seiner Attraktivität steigern wird. Die Anlage, die die Bereiche Erholung, Gesundheit und Spass abdecken will, soll dereinst 130 Arbeitsplätze schaffen. «Die Berücksichtigung der Umwelt ist heute ein Muss», sagt Giussani. So wird etwa mit Holzschnitzeln geheizt.

Die Investitionskosten des gesamten Projekts belaufen sich auf 85 Mio. Franken. Investorin ist die Credit Suisse mit einem ihrer Fonds. Betreiben wird den Acquaparco eine Gesellschaft, an der auch das «Alpamare» in Pfäffikon beteiligt ist.

Zu den Attraktionen gehören unter anderem 19 Meter hohe Rutschbahnen. Mehr wollte Architekt Marco Giussani vorerst nicht verraten.

  
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