In den ersten drei Monaten des Jahres sank die Zahl der behandelten Fälle gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent, wie das Spital am Donnerstag mitteilte. Das Zentrumsspital funktioniere im Winter wie ein «Tourismusspital», da in seinem Einzugsgebiet grosse Wintersportorte lägen. Die Negativentwicklung der Logiernächte habe auf die Fallzahlen durchgeschlagen.
Mitte Jahr betrage der Einbruch zwar nur noch 7 Prozent, aber auch mit einem überdurchschnittlichen weiteren Verlauf des Jahres könne das Spital die hohen Fallzahlen von 2011 nicht mehr erreichen.
2011 wurden in Chur 16'862 Patienten stationär behandelt, 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Der ambulante Bereich wuchs in Taxpunkten um 3,8 Prozent. Der Umsatz kletterte um 11,5 Millionen auf 251 Millionen Franken.
Auch der Ertragsüberschuss erhöhte sich von knapp einer Million Franken auf 1,65 Millionen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patienten ist erneut zurückgegangen, von 6,9 Tagen auf 6,6 Tage. (npa/sda)
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