winterthur
12.07.2012
Bundesbeiträge für Freibad garantiert
(© zvg)
Der Bund leistet an die Überdachung des Olympiabeckens im Freibad Geiselweid in Winterthur den Investitionsbeitrag von 2 Millionen Franken, auch wenn sich der Baubeginn verzögert. Das Bundesamt für Sport (BASPO) hat eine Fristverlängerung bis längstens Ende 2014 gewährt.

Das BASPO habe der Stadt schriftlich zugesichert, dass die Finanzhilfe im Rahmen des nationalen Sportanlagen-Konzeptes (NASAK) auch bei einer eventuellen terminlichen Verzögerung nicht infrage gestellt sei, teilte der städtische Informationsdienst am Donnerstag mit. Das Projekt müsse jedoch gemäss den ursprünglichen Plänen und unter Einhaltung der neuen Termine ausgeführt werden.

Der Baubeginn für die Überdachung des Olympiabeckens war für den kommenden November vorgesehen. Nachdem der Quartierverein das Referendum gegen den Kreditbeschluss ergriffen hat, kann mit dem Bau voraussichtlich erst im September 2013 begonnen werden, wie es in der Mitteilung heisst. Über den Kredit stimmt das Volk am 23. September ab.

Der Bund hat der Stadt den Investitionsbeitrag von 2 Millionen Franken zugesichert, damit der Schweizerische Schwimmverband in Winterthur das Nationale Kompetenzzentrum Region Zentralschweiz-Ost einrichten kann. Die Stadt hat dem Schwimmverband im Gegenzug die Mitbenutzung der Anlage vertraglich zugesichert.

Gemäss diesem Vertrag, der Ende April unterzeichnet wurde, kann der Schwimmverband einen Teil der Wasserfläche für Trainings- und Wettkämpfe nutzen. Für maximal zwei Wettkämpfe kann die ganze Anlage (Hallen- und Freibad) für die Öffentlichkeit gesperrt werden. (npa/sda)

  
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