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04.03.2010
Caspar E. Manz, Pionier der Hotellerie
(© Graziella Vigo / zvg)

Durch den Tod von Hotelier Caspar E. Manz hat die Schweiz eine innovative Führungspersönlichkeit verloren. In den 80er-Jahren zählte die CEM-Gruppe zwanzig Hotels in der Schweiz und in Südamerika, dazu kamen eine Weinkellerei und eine Comestibles-Firma.

Der Verstorbene hat sein Unternehmen zu einem bedeutenden Gastronomie-Imperium ausgebaut. Die CEM-Betriebe, allen voran das Hotel St.Gotthard an der Zürcher Bahnhofstrasse mit der Hummer- und Austernbar, sind weit über die Landesgrenzen hinaus ein Begriff.

Der Schreibende hatte das Glück, in den 80er-Jahren in diversen Funktionen bei den CEM-Hotels und -Restaurants tätig zu sein. Dabei lernte er Caspar E. Manz als begeisterten Visionär und begeisternden Patron kennen. Dazu kam seine Freude am Geniessen. Ergab sich die Gelegenheit, mit ihm in einem seiner Restaurants zu tafeln, bestellte Caspar E. Manz erst mal zwölf Austern. Damit sorgte er für gute Stimmung, und die ernsthaften Anliegen, die es zu besprechen gab, lösten sich wie von selbst. Caspar E. Manz war ein Vorbild und ein grosszügiger, feiner Mensch.

Als Ehrenmitglied von hotelleriesuisse besuchte der Verstorbene zum letzten Mal die GV in Zürich vor zwei Jahren. Stolz trug er die goldene Nadel am Revers, stets der liebenswürdige Causeur und Gentleman. Die Mitglieder von hotelleriesuisse werden den Verstorbenen stets in ehrender Erinnerung halten, der Trauerfamilie entbieten sie ihre herzliche Anteilnahme.

Guglielmo L. Brentel,Präsident hotelleriesuisse

 

  
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