Wir wollen das Potenzial, das im Tourismus steckt, noch besser nutzen.» Das betonte Bundespräsidentin Doris Leuthard letzten Freitag gleich zu Beginn der Präsentation der neuen Tourismusstrategie des Bundes. Diese greift ab 2012 und basiert auf vier Kernelementen, die gemeinsam mit den Branchenverbänden erarbeitet wurden. So will der Bund Probleme frühzeitig erkennen und aufgreifen. Zu diesem Zweck plant er den Aufbau des «Tourismus Forum Schweiz», das einmal jährlich die wichtigen Akteure der Tourismuswirtschaft zusammenbringen soll. Zweitens will der Bund den Tourismus besser in die anderen Politikbereiche einbetten. Es geht hier vor allem um die Raumplanung, die KMU-Politik, die Fiskalpolitik, die Verkehrs-, Umwelt- und Landwirtschaftspolitik, die direkte Auswirkungen auf die Tourismuswirtschaft haben. Drittens soll mit Innovationen und Kooperationen die Attraktivität des touristischen Angebots gesteigert werden. Dies ist primär Aufgabe der Unternehmen und Destinationen. Der Bund will aber mit dem Programm Innotour, das 2011 ausläuft, finanzielle Impulse setzen. Er beantragt deshalb, Innotour ab 2012 auf eine zeitlich unbefristete, gesetzliche Grundlage zu stellen. Last but not least gehört auch der Marktauftritt der Schweiz zu den vier tragenden Pfeilern der neuen Tourismusstrategie. «Schweiz Tourismus macht seine Aufgabe gut. Wir sind aber überzeugt, dass wir Schweiz Tourismus mit der neuen Strategie noch besser auf die anderen Instrumente der Landeswerbung abstimmen können», so die Volkswirtschaftsministerin.
Die Strategie stösst in der Branche auf breite Zustimmung. Das demonstrierte bereits der gemeinsame Auftritt bei der Präsentation vor den Bundeshausmedien. So sprach Mario Lütolf, Direktor des Schweizer Tourismus-Verbands, von handfesten Optimierungen. Und Christoph Juen, CEO von hotelleriesuisse, strich hervor, dass die Strategie richtigerweise die Qualitätsförderung in den Vordergrund stelle. Einzig Peter Vollmer, Direktor Seilbahnen Schweiz, liess gewisse Bedenken durchblicken: «Die Nagelprobe wird die Bereitstellung der nötigen finanziellen Mittel sein. Innotour und Schweiz Tourismus dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.» Vollmer nahm damit Bezug auf den Entscheid des Bundesrats, die Mittel für Innotour dem Budget von ST abzuziehen (siehe Interview).
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.





Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.