Luftfahrtgesetz: Der Stellenausbau im Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL wird nicht von der Luftfahrtbranche mitfinanziert. Das Parlament hat die vom Bundesrat vorgeschlagene Aufsichtsabgabe bei der Teilrevision des Luftfahrtgesetzes beerdigt. Gemäss Leuenberger muss der Stellenausbau, der auf die Flugzeugunglücke in Halifax (1998) und Überlingen (2002) zurückgeht, nun aus der laufenden Rechnung finanziert werden.
Euro-Airport: Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat die Frist zum Bau eines Bahnanschlusses an den Euro-Airport Basel-Mülhausen um fünf Jahre verlängert. Die Verlängerung wird wegen der unterschiedlichen Planungsgeschwindigkeiten im Drei-Länder-Eck nötig. Die bewilligten 25 Millionen Franken stehen neu bis 2015 zur Verfügung.
Kulturlandschaft: Der Fonds Landschaft Schweiz wird auch in den nächsten zehn Jahren für die Erhaltung von naturnahen Kulturlandschaften Geld haben. National- und Ständerat haben die Laufzeit des Fonds bis 2021 verlängert.
Risikoaktivitäten: Zehn Jahre nach dem Canyoning-Unglück im Saxetbach (BE) soll es nun doch ein Rahmengesetz für Risikosportarten geben. Das hat der Ständerat als Zweitrat beschlossen. Die Details müssen erst noch ausgearbeitet werden.
Fleisch-Import: Hannes Germann (SVP/SH) forderte mit einer Motion gleiche Zolltarife für gewürztes und ungewürztes Fleisch, zog seinen Vorstoss aber wieder zurück. Er begründete dies mit neuen Vorschriften des Bundesrats. Es sei nun nicht mehr möglich, gute Fleischstücke mit Pfefferkörnern zu bestreuen, billig zu importieren und die Pfefferkörner wieder abzusaugen.
Integration: Ausländer mit einem Schweizer Hochschulabschluss erhalten leichter Zugang zum hiesigen Arbeitsmarkt. Der Ständerat ist dem Nationalrat gefolgt und hat einer entsprechenden Gesetzesrevision zugestimmt.
Kalte Betten: In der Schweiz soll mit einer Reihe von Massnahmen gegen den überbordenden Zweitwohnungsbau in Tourismusgebieten vorgegangen werden. Der Ständerat hat eine entsprechende Teilrevision des Raumplanungsgesetzes genehmigt.
Alpenkonvention: Der Ständerat hält daran fest, drei Umsetzungsprotokolle der Alpenkonvention zu ratifizieren. Widersetzt sich der Nationalrat noch einmal, wird die Vorlage aber beerdigt.
Klimapolitik: Der Nationalrat will, dass der CO2-Ausstoss in der Schweiz bis ins Jahr 2020 um 20 Prozent verringert wird. Offen bleibt, ob das Ziel mit den beschlossenen Massnahmen auch zu erreichen ist. tl
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.





In der Sommersession des Parlaments stehen mehrere Geschäfte zur Debatte, die Hotellerie, Gastronomie und Tourismus betreffen. Hier finden Sie die Entscheide, laufend aktualisiert.
Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.