Drei Dossiers für Pärke von schweizweiter Bedeutung warteten seit Januar 2010 beim Bundesamt für Umwelt (Bafu) auf grünes Licht. Die Projekte wurden nun gutgeheissen. Es handelt sich einerseits um zwei Gesuche um globale Finanzhilfen für die Errichtung des Nationalparks «Parc Adula» der Kantone Graubünden und Tessin. Anderseits hatten auch die Kantone Uri und Nidwalden einen Antrag für den regionalen Naturpark Urschweiz gestellt. Zudem möchte der Kanton Graubünden für den regionalen Naturpark Biosfera Val Müstair das Parklabel verliehen bekommen.
Der Parc Adula wird vom Bund in den Jahren 2010 bis 2011 mit 686000 Franken unterstützt. Der neue Nationalpark soll rund um die Greina-Ebene angesiedelt sein und 1000 Quadratkilometer umfassen. Wie der Bund mitteilt, könnte das Gebiet so der erste Nationalpark nach neuer Gesetzgebung werden. Diese beruht vollständig auf dem Ansatz der Freiwilligkeit und der partizipativen Entstehung in den Regionen.
Dem Naturpark Urschweiz zahlt der Bund einen Betrag von 289000 Franken für die Jahre 2010 bis 2011. Dem Park Biosfera Val Müstair wurde das Parklabel für die Dauer von zehn Jahren ab kommendem Januar zugesprochen.
Die Schweiz besteht nun zu knapp einem Fünftel aus Parks – das ist eine Fläche von 7300km2. Hierzulande gibt es nun vier Pärke mit nationaler Bedeutung, plus den Schweizerischen Nationalpark. 15 Pärke werden errichtet.
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Im Seilziehen um die berühmte Therme in Vals (GR) hat am Dienstag eine Gruppe Einheimischer ein Kaufangebot angekündigt. Beteiligt ist der ehemalige Verwaltungsratspräsident der Therme, Pius Truffer. Damit wetteifern nun drei Parteien um das Bad.
Die Obwaldner Regierung hat das neue Tourismusgesetz und die Tourismusverordnung dem Kantonsrat überwiesen. Gegenüber dem ersten Entwurf werden die Beherberger deutlich entlastet. Dagegen wird die Restauration höher belastet. Die Vorlage wird im März 2012 beraten.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folge mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.





Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.