Wer im Internet Innotour googelt, landet nicht zwingend auf der offiziellen Homepage des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). Die Website innotour.ch hat sich nämlich ein Innotour-Gegner unter den Nagel gerissen. Innotour sei ein Innovationsverhinderungsinstrument des Seco, schreibt er. Es diene nur dazu, veraltete Strukturen zu erhalten. Fragt sich nur, weshalb das Seco die Website nicht rechtzeitig reservierte und stattdessen die Website inno-tour.ch betreibt. «Das Seco hat versucht, die Domain zu übernehmen, doch bisher leider ohne Erfolg», hält dazu Richard Kämpf, Leiter Tourismus beim Seco, fest. «Wir kennen den Eigentümer der Domain und stehen in Kontakt mit ihm. Die diffamierenden Äusserungen, die aufgeschaltet sind, sind für uns nicht akzeptabel.»
Happige Vorwürfe an die Adresse von Seco und Schweiz Tourismus
So wirft der Domain-Inhaber dem Seco Interessenskonflikte vor. Führende Beamte hätten wichtige Funktionen in den unterstützten Organisationen. Dem hält Kämpf entgegen, dass sich der Bund im Rahmen der neuen Corporate Governance schrittweise aus bundesnahen Institutionen zurückziehe. So trete Eric Scheidegger, Leiter Standortförderung, auf Ende Jahr aus dem ST-Vorstand zurück. Bis anhin ist Scheidegger bei Entscheiden zu Innotour in den Ausstand getreten, wie es in solchen Situationen üblich ist (siehe auch Interview auf Seite 5). Gemäss Kämpf wird nun parallel zum Rückzug aus den Organisationen ein Controlling-, Reporting- und Monitoring-System (CRM) aufgebaut, um den Informationsfluss auch künftig aufrechtzuerhalten. Die Kritik, dass das Parlament umgangen werde, weil Schweiz Tourismus auch Innotour-Gelder erhalte, lässt Kämpf so nicht stehen. «Das Seco ist bei der Vergabe sehr zurückhaltend. Reine Werbemassnahmen erhalten über Innotour kein Geld.»
Kontaktaufnahme verweigert, Hintergründe im Dunkeln
Die htr hotel revue versuchte mehrmals vergeblich, mit dem Inhaber der umstrittenen Website Kontakt aufzunehmen. Laut Internetdienstleister Switch handelt es sich um den in Zürich wohnhaften Marc Wick, der die Ferienwohnungs-Reservationsplattform dimago.ch betreibt. Da ein Gespräch verweigert wurde, bleibt im Dunkeln, was seine Beweggründe sind.
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Im Seilziehen um die berühmte Therme in Vals (GR) hat am Dienstag eine Gruppe Einheimischer ein Kaufangebot angekündigt. Beteiligt ist der ehemalige Verwaltungsratspräsident der Therme, Pius Truffer. Damit wetteifern nun drei Parteien um das Bad.
Die Obwaldner Regierung hat das neue Tourismusgesetz und die Tourismusverordnung dem Kantonsrat überwiesen. Gegenüber dem ersten Entwurf werden die Beherberger deutlich entlastet. Dagegen wird die Restauration höher belastet. Die Vorlage wird im März 2012 beraten.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folge mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.





Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.