Aldo Kropf, Gemeindepräsident von Saanen, ist überzeugt, dass es auch ohne fixe Kontingentierung gelingt, den Zweitwohnungsbau zu kontrollieren. Die Gemeinde, die die Ferienorte Schönried, Saanenmöser, Saanen und Gstaad umfasst, kennt bisher vier Instrumente:
Zonen mit Ortsansässigen-Anteil: Bei Einzonungen von unüberbautem Land gelten Erstwohnungsanteile von 70 Prozent, sofern sich das Land in Privatbesitz befindet. Bei Land im Besitz der Gemeinde muss der Ortsansässigen-Anteil 100 Prozent betragen.
Hotelzonen: Bereits 1994 wurden alle Hotels einer Hotelzone zugeteilt. Bei einer Erneuerung können höchstens 40 Prozent der Bruttogeschossfläche des Hotels als hotelmässig bewirtschaftete Wohnungen erstellt werden. Falls der Besitzer einer Zweitwohnung keine hotelmässige Nutzung wünscht, muss er jährlich eine Abgabe an den Hotelier entrichten.
Aktive Erstwohnungspolitik: Die Gemeinde vermietet zurzeit rund 120 eigene Wohnungen an Ortsansässige und gibt Grundstücke im Baurecht an Ortsansässige ab.
Mehrwertabschöpfung: Bei 5 Prozent der Neueinzonungen wird auf einen Ortsansässigen-Anteil verzichtet. Es gilt aber eine pauschale Mehrwertabgabe von 150 bis 1000 Franken pro Quadratmeter.
Weitere Massnahmen sind geplant: So soll neu auch in den alten Dorfkernen und in den Landwirtschaftszonen ein Ortsansässigen-Anteil von 70 Prozent gelten. Zudem möchte der Gemeinderat eine Lenkungsabgabe auf Zweitwohnungen einführen. Die Pläne liegen seit gestern öffentlich auf.
Siehe auch Fallbeispiele der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) oben rechts.
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.





Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.