Erholen könne man sich besonders gut, wenn man sich mit Dingen beschäftige, die gar nichts mit Leistung oder Erfolg zu tun hätten, schreibt die Universität Zürich in einer Mitteilung vom Freitag.
Einen Viertausender zu besteigen oder 200 Fahrradkilometer pro Tag abzuspulen, beurteilen die für die Ferien-Tipps befragten Experten deshalb als eher ungeeignet. Besser seien Tätigkeiten, in denen man sich verlieren könne und bei denen man kein Ziel verfolge.
Schlafkuren bringen nicht viel
Als Beispiel für Naturfreunde nennt die Uni das Sammeln und Pressen von Pflanzen. Wenn man es schaffe, von der Arbeit auf solch spielerische Beschäftigungen umzustellen, spiele die Ferienlänge nicht unbedingt eine Rolle.
Ob geschäftliche E-Mails in den Ferien stören oder nicht, das müsse jeder selber entscheiden, findet Psychiatrieprofessor Wulf Rössler. Dass Firmen ihren Managern empfehlen, den Blackberry kategorisch abzuschalten, bezeichnet er als «Unfug». Jeder müsse selber entscheiden, ob er die Mails abrufen wolle. Es gebe viele Menschen, die sich trotz geschäftlicher Mails sehr gut erholen könnten.
Übermässig langes Schlafen trägt zur Erholung übrigens nicht viel bei. Der Mensch kann zwar ein gewisses Schlafpensum nachholen. Vorschlafen für stressige Zeiten funktioniert jedoch nicht. (npa/sda)
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