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gastronomie
15.08.2012
Fredi Boss musste gehen
(Bild: Alain D. Boillat)
Fredi Boss gab im Restaurant Büner in Bern nur ein kurzes Gastspiel. Die Gründe für den Abgang sind unklar.
Gudrun Schlenczek

Seit zwei Wochen kocht Fredi Boss nicht mehr im Berner Restaurant Büner. Sein Gastspiel dort war nur ein kurzes, erst im April hatte er angefangen. Der Abgang dann ein schneller - Boss wurde freigestellt. Trotzdem, betont der Verwaltungsratspräsident der Büner Gastro AG, Daniel Grossen, habe man sich im gegenseitigen Einvernehmen getrennt. AmKochstil von Fredi Boss habe es  nicht gelegen: «Er ist ein Künstler, auf dem Teller ist er wunderbar.» Den eigentlichen Grund für die Kündigung will Grossen nicht nennen: «Ich möchte ihm keinen Stein in den Weg legen.»

Für Boss ist es die Fortsetzung einer Geschichte vieler beruflicher Wechsel: Nachdem er 2008 das «Meridiano» in Bern, wo er mit 17 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet wurde, verliess, übernahm er das Emmentaler Ausflugslokal Lueg, wo er nur ein Jahr lang blieb. Anschliessend ging er nach Burgdorf, um das Hotel-Restaurant Stadthaus zu führen. Auch dort blieb er nicht lange. Beim Abgang vor zwei Wochen im Büner hätte Boss noch keine Job-Alternative gehabt, so Christen.

  
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