Der heutige, dreistündige Stromausfall im Zürcher Seefeld betraf nicht nur Büros, Restaurants und Geschäfte, sondern auch das Luxushotel Eden au Lac.
Regelmässig trainiert das Team für Ernstfälle wie diesen; plötzlich wurde aus der Theorie binnen einer Sekunde die Praxis. «Das ganze Team war sofort zur Stelle und alle Prozesse liefen reibungslos», so Hoteldirektor Beat R. Sigg stolz.
Binnen Minuten wurde die Lobby mit Chandeliers beleuchtet und überprüft, dass kein Gast im Aufzug stecken geblieben war. «Hier konnten wir Entwarnung geben, nur im Personalaufzug steckte ein Mitarbeiter fest», so Sigg. «Und das war auch noch gerade unser Haustechniker.» Auch die Evakuation eines Aufzuges wird im Eden regelmässig geprobt, so dass der Techniker schnell befreit war. So hatte sich die Situation umgehend beruhigt und die einzige Herausforderung war nur noch, wie man die rund 40 Gäste, die im Rahmen zweier Bankette zum Mittagessen gebucht waren, verköstigen konnte.
Das Küchenteam musste nicht lange überlegen: Mit wenigen Handgriffen wurden die Gasbrenner in der Küche in Gang gesetzt und auch der traditionelle Flambierwagen wurde für die Zubereitung des Hauptganges zweckentfremdet. «Die Stimmung war wirklich gut und das Krisenmanagement des ganzen Teams war vorbildlich», resümiert Sigg. «Trotzdem waren wir froh, als nach drei Stunden der Strom wieder zurück kam».
Die Schweizer Hotels verzeichneten im Vorjahr 2 Prozent weniger Logiernächte als 2010. Für Lichtblicke sorgten die loyalen Schweizer und immer mehr Gäste aus China.
Der Scuoler Tourismusdirektor Urs Wohler macht Nägel mit Köpfen. Mit zwei innovativen Projekten für die Hotellerie der Destination will er der Frankenstärke trotzen.
Bereits am Montag entscheidet der Nationalrat über die befristete Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie. Eine Woche später der Ständerat. Es wird eine Zitterpartie.
Der Bundesrat will die Gelder für die Förderung von Innovationen aufstocken. Er hat das Volkswirtschaftsdepartement am Mittwoch ermächtigt, für 2012 zusätzliche Mittel in der Höhe von 60 Millionen Franken zu beantragen.
Die von economiesuisse geforderte öffentlich-private Finanzierung einer zweiten Gotthard-Röhre stösst beim Bund auf Widerstand. Der in einer Studie vorgeschlagene Tunnelzoll sei sehr schwierig durchsetzbar und für die Automobilisten nicht attraktiv.
Um Synergien zu nutzen und die Ausstrahlung der Region Bern und des Berner Oberlands im Ausland zu stärken, gehen die Berner Fluggesellschaft SkyWork Airlines und die Tourismusorganisationen von Bern, Interlaken und Jungfrau eine Zusammenarbeit ein.
Europas grösster Hotelkonzern Accor setzt seinen Aufwärtstrend fort. Im vergangenen Jahr verbuchte das französische Unternehmen dank einer starken Nachfrage und gestiegener Zimmerpreise deutlich höhere Gewinne.




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