aktuell
11.03.2010
Gipfel der Frankofonie
Die Tourismusakteure gehen nicht davon aus, dass die vom Parlament beschlossene Budgetkürzung sich negativ aus den Frankofoniegipfel in Montreux auswirkt.
Eugenio D’Alessio

Nach dem Nationalrat ist auch der Ständerat bereit, 30 Mio. Franken für die Durchführung des Frankofoniegipfels bereitzustellen. Der Anlass findet vom 20. bis 24. Oktober in Montreux statt. Der Bundesrat hatte einen Kredit von 35 Mio. Franken beantragt.

«Wir müssen zwar hier und dort etwas einsparen, wir werden aber mit Optimismus, Motivation und Stolz ans Organisieren gehen», sagt Harry John, Direktor von Montreux-Vevey Tourisme. Der Frankofoniegipfel sei entscheidend für den Bekanntheitsgrad, die Promotion und das Image der Marke. Den Teilnehmern stehen insgesamt gegen 3000 Hotelzimmer zur Verfügung; 1600 an der Waadtländer Riviera und im Lavaux, 800 in Lausanne und 400 in Villars. Der Anlass, an dem rund 60 Staatschefs und Minister, an die 3000 Delegierte und 700 Journalisten teilnehmen, soll gemäss Harry Johns Erwartungen für die Region zwischen 12000 und 15000 Übernachtungen generieren.

Auch Bernard Tschopp, Präsident der lokalen und regionalen Hotelier-Vereinigung, gibt sich optimistisch: «Der Frankofoniegipfel ist ein wunderbares Werbeinstrument für die Region, aber auch für die gesamte Schweiz.» Rémy Crégut, Direktor des Kongresszentrums in Montreux, sieht im grossen medialen Echo eine grosse Chance für Montreux.

 

Übersetzung/Bearbeitung: Daniel Stampfli

 

  
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