Während die Parahotellerie-Statistik «Pasta» noch immer auf sich warten lässt (siehe Link auf Artikel oben rechts), liefert die Beherbergungs-Statistik «Hesta» schon seit geraumer Zeit wieder Resultate. Auch sie fiel 2003 einer Sparübung beim Bundesamt für Statistik zum Opfer. Der Schweizer Tourismus-Verband (STV), damals noch unter der Leitung von Judith Renner-Bach, setzte aber alles daran, raschmöglichst eine neue Lösung zu finden. Es gelang dem STV, die Beherbergungsstatistik über eine Public Private Partnership (PPP) zu finanzieren. In der Periode 2005–2008 teilten sich der Bund, die Kantone und die Tourismusorganisationen die Kosten von 1,6 Millionen Franken. Die Finanzierungspartner sicherten ihren Beitrag auch für die laufende Periode von 2009 bis 2012 zu.
Für Mario Lütolf, den heutigen Direktor des STV, ist diese PPP-Finanzierung aber nicht auf immer und ewig in Stein gemeisselt. Er beruft sich dabei auf die Wachstumsstrategie des Bundes und die Vernehmlassung zu Innotour. «Wenn der Bund den Wissensaufbau und die Wissensvermittlung als wichtige strategische Grundlage formuliert, dann muss er auch die nötigen statistischen Daten zur Verfügung stellen», fordert der STV -Direktor. Tatsächlich ist im Innotour-Vernehmlassungsbericht nachzulesen: «Es ist eine Aufgabe des Bundes, die statistischen Grundlagen im Tourismus auf nationaler Ebene weiter zu verbessern.» Innotour werde sich bei diesen statistischen Projekten grundsätzlich auf Anschubfinanzierungen beschränken. In Ausnahmefällen soll bei Projekten hoher Priorität aber – so wörtlich – eine dauerhafte Unterstützung möglich sein. Für Mario Lütolf geniesst die Beherbergungsstatistik hohe Priorität. Er hofft deshalb, dass der Bund ab 2013 den Kostenanteil der Branche übernimmt.tl
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.





Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.