Das Konzept von Housetrip beruht darauf, dem Feriengast eine Ferienwohnung oder eine Villa zum Preis eines Hotelzimmers anzubieten. Lanciert wurde die Internet-Plattform von zwei Absolventen der Ecole hôtelière de Lausanne (EHL), Arnaud Bertrand und Junjun Chen. «Erstmals aufgeschaltet wurde das Angebot im Januar 2010, die Vorarbeiten für die Lancierung von Housetrip begannen im Jahr 2009», sagt Gründer und CEO Arnaud Bertrand. Der Hauptsitz ist in Lausanne. Weitere Büros hat das Unternehmen in London und Lissabon. Aktuell werden insgesamt rund 80 Personen beschäftigt.
Professionelle und private Vermieter
Housetrip behauptet von sich, «Europas grösste Internetseite für Buchungen und Vermietungen von hochwertigen Privatwohnungen und Ferienapartments» zu sein. Das Angebot umfasst gemäss Bertrand heute rund 65000 private Wohnungen und Häuser an mehreren tausend Orten weltweit, aber vorwiegend in Europa. Es handelt sich sowohl um Apartments für den Kurztrip in Europas Trendmetropolen als auch um gemütliche Ferienhäuser für die ganze Familie in beliebten Ferienregionen. «Wir zählen sehr viele Familien zu unseren Kunden. Aber auch Ehepaare nehmen unser Angebot oft in Anspruch», so Arnaud Bertrand weiter. Vermieter seien sowohl professionelle Anbieter, wie etwa Interhome, als auch sehr viele private Eigentümer, die ihre Wohnungen kurzfristig vermieten möchten.
100'000 Übernachtungen in einem einzigen Monat
Von November 2010 bis November 2011 verzeichnete die Internetplattform ein tausendprozentiges Wachstum, sowohl was das Angebot an Apartments und Ferienhäusern als auch die Zahl der Buchungen betrifft. Alleine im Januar 2012 wurden rund 100000 Übernachtungen generiert.
Um eine gesicherte Bezahlung für Vermieter- und Mieterseite zu garantieren, verwaltet Housetrip die Vorauszahlung der Gäste bis zum zweiten Tag des Aufenthaltes. Der Vermieter erhält also erst dann seine Zahlung, wenn sicher ist, dass die Unterkunft tatsächlich bereitgestellt wurde. Die Zufriedenheit der Gäste werde durch ein Bewertungssystem gewährleistet.
Das Westschweizer Startup-Unternehmen zählt Index Venture, Balderton Capital und verschiedene so genannte Business Angels zu seinen Investoren. Im November konnte eine Finanzierungsrunde über 15 Mio. Franken abgeschlossen werden. Arnaud Bertrand und sein Team wollen das Geld nutzen, um das Angebot weiter auszubauen und mit Marketing und weiteren Sprachversionen ihrer Website die Reichweite von Housetrip zu erhöhen.
Nachgefragt: Arnaud Bertrand
Der Franzose Arnaud Bertrand (27) war 2009 Mitbegründer von Housetrip
und ist seit der Firmengründung CEO. Er besitzt einen Bachelor in
Hotelbetriebswirtschaft der Ecole hôtelière de Lausanne.
1. Wie ist die Idee zur Lancierung von Housetrip entstanden? Wir machten beim Reservieren einer Ferienwohnung in Schottland sehr schlechte Erfahrungen. Die Reservation und die Zahlungsmodalitäten waren sehr kompliziert. Die Idee war, die Reservation einer Ferienwohnung mit wenigen Clicks im Internet ebenso einfach zu machen wie die Reservation eines Hotels.
2. Sie absolvierten die EHL und konkurrenzieren nun die Hotellerie? Ja, ich bin wie Brutus, der Sohn von Cäsar. Spass beiseite. Ich glaube, dass Konkurrenz immer positiv ist. Die beiden Angebote ergänzen sich aber auch. Je nach Bedürfnis bevorzugen die Gäste ein Hotel oder eben eine Ferienwohnung.
3. Ist die Schweiz ein guter Markt? Die Hotellerie ist doch hier traditionell stark verankert? Von unseren Mietern entfallen rund fünf Prozent auf Schweizer, die Wohnungen vorwiegend in ausländischen Städten belegen. Bei den Vermietern sieht es anders aus. Da macht der Anteil der Schweizer am Total nur rund ein Prozent aus. Es ist einfacher, Vermieter etwa in Paris zu finden als in der Schweiz.
4. Wie kommen Sie zu immer neuen Angeboten? Dies funktioniert sehr stark über die Mund-zu-Mund-Propaganda. Leute, die als Vermieter positive Erfahrungen gemacht haben, erzählen dies in ihrem Bekanntenkreis weiter. Im Schnitt kommen pro Woche rund 1000 Wohnungen neu hinzu.
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.






Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.