Kleine Luxus-Hotels für Gäste, die das Spezielle suchen, und denen noch ein gewisser Geheimtipp-Charakter anhaftet, wie Maria Büeler Zischler vom «Splügenschloss» es formuliert, sind bei den Gästen zunehmend beliebt. «Die Leute kommen weg von den grossen 4- bis 5-Sterne-Häusern», ist Daniel Lauber vom «Cervo» in Zermatt überzeugt. Die so genannten Boutique-Hotels zählen in der Regel nicht mehr als 30 Zimmer. Diese Grösse kann sich rechnen, vorausgesetzt man hat die Personalkosten für das anspruchsvolle Gästesegment im Griff. Gerade im 4-Sterne-Segment scheinen Boutique-Hotels im Vergleich zu grösseren Häusern mit weniger Personal auszukommen - wenn das Direktionspaar voll an der Front mitarbeitet und die Mitarbeiter flexibel einsetzbar sind. Das wirkt sich positiv auf den Pro-Kopf-Umsatz aus. Anders im 5-Sterne- oder 5-Sterne-Superior-Bereich. Nati Felli, seit zwei Jahren Inhaberin und Direktorin des «Guarda Golf» in Crans Montana weiss, wie schwierig es ist, ein solches Haus rentabel zu führen. Um den sehr persönlichen Service für ihre Gäste sicherzustellen, beschäftigt sie in ihrem 25-Zimmer-Haus 50 Mitarbeitende. Zudem wurde viel in Ausstattung und Technik investiert. Die Währungs- und Wirtschaftskrise hat sie dann eiskalt erwischt. Trotz einem Durchschnittspreis pro Zimmer von 1000 Franken sei es nicht einfach. Mit einer kürzeren Öffnungszeit will sie nun die Rentabilität steigern.
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.





Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.