Mit dem Aufbau des Parks könnte 2013 begonnen werden. Er umfasst eine Fläche von 258 Quadratkilometern. Einzigartig sei der grenzüberschreitende Charakter, sagte Regierungsrat Reto Dubach am Freitag vor den Medien. Ziel des Regionalen Naturparks ist die Entwicklung des ländlichen Raums und der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen.
Tourismus, Landwirtschaft und Gewerbe sollen davon profitieren, denn Regionales ist gefragt, sagte Stefan Forster von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). So rechnet der Managementplan, den die ZHAW erstellt hat, mit einer zusätzlichen Wertschöpfung von 6 bis 10 Millionen Franken in den Jahren 2013 bis 2016, in denen der Park aufgebaut werden soll.
Argument gegen Atommüll-Lager
Nicht zuletzt wäre die Einrichtung eines Naturparks auch ein Argument gegen den Bau eines Atommüll-Tiefenlagers. Denn der mögliche Standort Südranden liegt im Gebiet des geplanten Naturparks. Dieser wäre «ein weiteres Element, um Bundesbern davon zu überzeugen, dass hier der falsche Standort für ein Tiefenlager ist», sagte Reto Dubach.
Der neue Trägerverein wird den Managementplan voraussichtlich im Oktober 2012 beim Kanton und anschliessend beim Bund einreichen. In der vierjährigen Errichtungsphase sollen knapp 3 Millionen Franken investiert werden. 1,6 Millionen davon steuert der Bund bei, den Rest übernehmen Kanton, Gemeinden und Sponsoren. (rom/sda)
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.




Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.