Die Anzahl Logiernächte in Ferienwohnungen ist die grosse Unbekannte im Schweizer Tourismus. Die Branche befindet sich seit 2003 auf einem statistischen Blindflug. Das soll sich jetzt ändern. Der Schweizer Tourismus-Verband (STV) hat soeben die Entwicklungskosten für eine abgespeckte Parahotellerie-Statistik – deshalb die Abkürzung «Pasta light» – sichergestellt. Die Projektkosten betragen 400000 Franken. Die Hälfte übernimmt der Bund, indem er Innotour-Gelder freigibt. Die restlichen 200000 Franken teilen die vier Tourismuskantone Bern, Graubünden, Tessin und Wallis, Schweiz Tourismus und der STV untereinander auf.
Online-Reservationssystem als wichtiger Datenlieferant
«Wir können keine flächendeckende, repräsentative Parahotellerie-Statistik für die Schweiz auf die Beine stellen», führt STV-Direktor Mario Lütolf aus. «Unser Ziel ist, dass wir fundierte Aussagen zu den wichtigsten Ferienwohnungs-Destinationen machen können und dass wir gute Vorarbeit für eine offizielle Parahotellerie-Statistik des Bundes leisten.» Die Zeichen dafür stehen gar nicht so schlecht. Das Bundesamt für Statistik (BfS) steht dem Projektteam für wissenschaftliche Beratungen zur Verfügung. Eine schweizweite Statistik ist gemäss BfS erst ab 2014 möglich, da ab diesem Zeitpunkt das Eidgenössische Gebäude- und Wohnungsregister mit den Daten der kommunalen Einwohnerregister verlinkt werden kann. Bis dahin muss man sich einer anderen Messmethode bedienen. «Wir stützen uns vor allem auf die elektronischen Reservationssysteme ab», erläutert Lütolf. Die Online-Buchungen der sieben grössten Ferienwohnungsanbieter sind auf der Ferienwohnungsplattform von Schweiz Tourismus hinterlegt und können somit ausgewertet werden. «Wir sind uns bewusst, dass die 25000 so erfassten Ferienwohnungen nicht den Gesamtmarkt abbilden und dass häufig auch telefonisch gebucht wird. Deshalb klären wir bei den Tourismusorganisationen ab, welche zusätzlichen Angaben sie allenfalls über die monatlichen Kurtaxen-Abrechnungen machen können.»
Erste Ergebnisse sind ab Juli 2011 zu erwarten
Der Fokus liegt dabei auf den Tourismusorganisationen der beteiligten Kantone. Bis Ende Jahr sollen die Grundlagen erarbeitet werden, die Hochrechnungen erlauben. «Das Ziel ist, dass unser System ab Juli 2011 Resultate liefert», so Lütolf.Er ist schon jetzt gespannt auf die ersten Kennzahlen zum Ferienwohnungsmarkt.
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Im Seilziehen um die berühmte Therme in Vals (GR) hat am Dienstag eine Gruppe Einheimischer ein Kaufangebot angekündigt. Beteiligt ist der ehemalige Verwaltungsratspräsident der Therme, Pius Truffer. Damit wetteifern nun drei Parteien um das Bad.
Die Obwaldner Regierung hat das neue Tourismusgesetz und die Tourismusverordnung dem Kantonsrat überwiesen. Gegenüber dem ersten Entwurf werden die Beherberger deutlich entlastet. Dagegen wird die Restauration höher belastet. Die Vorlage wird im März 2012 beraten.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folge mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.





Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.