Für die Schweizer sind Freizeit (58 Prozent) und Arbeit/Beruf (57 Prozent) etwa gleich wichtig. Als noch wichtiger werden die Lebensbereiche Familie/Freunde und Gesundheit erachtet. Dies hat die neuste Univox-Erhebung des Forschungsinstituts für Freizeit und Tourismus (FIF) der Universität Bern und des Forschungsinstituts gsf-Zürich ergeben.
Bezüglich Freizeitbeschäftigung ist die Mediennutzung weiterhin am populärsten, und es zeigt sich, dass immer mehr Zeit fürs Fernsehen, Zeitungen/Zeitschriften-Lesen sowie Radiohören verwendet wird. Dies geschieht teilweise auf Kosten von Faulenzen und Nichtstun.
Auf die Frage, bei welchen Freizeitausgaben man sich bei einer Reduktion des Haushaltbudgets um 1000 Franken einschränken würde, zeigt sich, dass die Sparbereitschaft unter anderem bei Ferien und Reisen weit weniger gross ist als beispielsweise bei Wohneinrichtungen, Kleidern/Mode oder Unterhaltung.
Quer durch die gesamte Befragung wurde der Wunsch deutlich, häufiger Reisen oder Ausflüge zu unternehmen. 67 Prozent möchten dies mehr tun können. Als Konsequenz daraus würde sich bei einem kleineren Haushaltsbudget nur gerade knapp die Hälfte der Befragten in diesem Bereich einschränken. Bei der Umfrage im Jahr 2004 hatten noch 82 Prozent der Befragten den Wunsch geäussert, mehr zu reisen.
Bezogen auf die Frage, welchen Freizeitinteressen man zukünftig in der Freizeit mehr beziehungsweise weniger nachgehen möchte, ergab die Univox-Studie deutlich, dass die Freizeit für viele Schweizerinnen und Schweizer überladen ist. Weit mehr Freizeitbeschäftigungen möchte man weniger ausüben und nur wenige mehr. Diese Situation mache sich in den letzten Jahren immer deutlicher bemerkbar.
Tourismusorten entgehen oft Kurtaxen bei Zweitwohnungen. Bereits eine Umstellung auf Pauschalbesteuerung brächte Mehreinnahmen und weniger Kontrollaufwand.
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Der Bundesrat will mit einem Einheitssatz von 6,2% die Mehrwertsteuer vereinfachen. hotelleriesuisse begrüsst dies grundsätzlich.