Laut Medienmitteilung des KKL vom Donnerstag dauern die Arbeiten je nach Witterung zwischen vier und acht Wochen. In einer ersten Etappe werden 4400 Quadratmeter beschichtet. In einer zweiten Etappe wird im nächsten Jahr jener Teil des Daches behandelt, an welchem zurzeit Korrekturarbeiten vorgenommen werden.
Ursprünglich war der Trägerstiftung KKL mit der Baubewilligung erlaubt worden, das Regenwasser vom 9400 Quadratmeter grossen Kupferdach als unverschmutztes Abwasser in den Vierwaldstättersee einzuleiten.
2006 stellte jedoch die luzernische Dienststelle Umwelt und Energie fest, dass das Regenwasser neu als verschmutztes Abwasser zu bewerten sei. Sie stützte sich dabei auf Untersuchungen, wonach ein Liter Dachwasser im Schnitt rund ein Milligramm Kupfer enthält. Pro Jahr gelangen so etwa elf Kilogramm Kupfer in den See.
Die Trägerstiftung wurde gleichzeitig verpflichtet, eine Machbarkeitsstudie zu den Möglichkeiten für eine Reduktion der Kupferabschwemmung zu machen. Beschwerden der Trägerstiftung gegen diese Anordnung wurden sowohl vom Luzerner Verwaltungsgericht wie auch vom Bundesgericht abgewiesen.
Das KKL will im kommenden September detaillierte Informationen zur Reduktion der Kupferabschwemmung bekanntgeben. (npa/sda)
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