Obwohl die diplomierten Tourismusexpertinnen und -experten die Weiterbildung hilfreich fanden, wird die Höhere Fachprüfung ab sofort abgesetzt. Das Interesse an dieser anspruchsvollen Weiterbildung hat Jahr für Jahr nachgelassen. Für den neuen Vorbereitungskurs, den das Institut für Tourismuswirtschaft an der Hochschule Luzern für April plante, hielten sich die Anmeldungen im sehr bescheidenen Rahmen: Im Februar lagen gerade mal sechs Anmeldungen vor, 18 hätte es gebraucht, um den Vorkurs durchführen zu können (Artikel in der htr vom 4.2.).
Die Verbände, welche die Tourex-Fachprüfung getragen haben, suchen nun gemeinsam nach einer neuen Weiterbildung, die zur Sicherung, Professionalität und zum Know-how von Kadermitarbeitenden beiträgt, heisst es in einer Pressemitteilung. «Eine neukonzipierte Höhere Fachprüfung muss ideal in die sich verändernde Aus- und Weiterbildungslandschaft passen», sagt Mario Lütolf. Die Zeit für eine Veränderung sei reif. «Wir werden jetzt abklären, welche Höhere Fachprüfungen bereits existieren.» Im Moment stehe die Konzeption der Weiterbildung «Seilbahnmanager» an. «Wir wollen nun abklären, ob möglicherweise Höhere Fachprüfungen mit einer Vertiefungsrichtung in einem bestimmten Bereich erfolgreicher sein könnten», so Lütolf.
Die Höhere Fachprüfung für Tourismusexperten/-expertinnen wurde während 25 Jahren angeboten. Über 250 Touristikerinnen und Touristiker haben das eidgenössische Diplom erarbeitet.
Tourismusorten entgehen oft Kurtaxen bei Zweitwohnungen. Bereits eine Umstellung auf Pauschalbesteuerung brächte Mehreinnahmen und weniger Kontrollaufwand.
Das Tourismusjahr 2010 begann harzig im Südkanton. Nun sollen die Kurtaxen erhöht und das kantonale Tourismusgesetz mittelfristig grundlegend reformiert werden.
Die Pilatus-Bahnen investieren 30 Mio. Franken auf und am Pilatus. Davon rund ein Drittel ins umgebaute Hotel Pilatus-Kulm, das am 1. August eröffnet wird.
Engadin St.Moritz hat mit der Hochschule Luzern ein Event-Management-System entwickelt. Das Ziel: Die Gelder sollen nur an Events fliessen, die zur Positionierung passen.
Statt des ursprünglich geplanten Gourmetlokals soll im obersten Stockwerk des höchsten Zürcher Gebäudes nun ein dreiteiliges Gastro-Konzept verschiedenste Gäste anziehen.
Der Weissenstein, zurzeit ohne Bergbahn, wird ab Samstag mit dem Bus erschlossen. «Der Berg lebt», freut sich Solothurns Tourismusdirektor Jürgen Hofer.


Der Bundesrat will mit einem Einheitssatz von 6,2% die Mehrwertsteuer vereinfachen. hotelleriesuisse begrüsst dies grundsätzlich.
Bundespräsidentin Doris Leuthard über die neue Tourismusstrategie des Bundes.