Das Volksbegehren ist mit knapp 3000 Signaturen der Standeskanzlei in Chur übergeben worden, wie das Referendumskomitee mitteilte. Nötig gewesen wären 1500 Unterschriften. Im Komitee sind die FDP und die SVP vertreten, sowie – nach eigenen Angaben – zahlreiche Hoteliers, Touristiker und Unternehmer.
Das vom Bündner Grossen Rat im April verabschiedete kantonale Tourismusabgabegesetz belaste Unternehmen zusätzlich und stelle in 97 der knapp 180 Gemeinden des Alpenkantons eine neue Steuer dar, schreibt das Komitee. Das Regelwerk sei kompliziert, ungerecht, bürokratisch und letztlich unwirksam.
Das neue Tourismusabgabegesetz (TAG) soll rund 120 Gemeindegesetze ersetzen und die Finanzierung von touristischen Organisationen vereinfachen. Es basiert auf der Grundüberlegung, wonach bezahlen soll, wer vom Tourismus profitiert.
Die Höhe der Abgaben ist abgestuft nach Regionen und Branchen. Am meisten zahlen sollen Immobilienunternehmen, Bergbahnen, Beherbergungsbetriebe und Zweitwohnungsbesitzer, am wenigsten Landwirtschaft und Industrie. (npa/sda)
In Frankreich werden Hotelsterne nach neuem System nicht mehr durch den Staat vergeben. Die Reform kommt nur schleppend voran, da sich Hoteliers wehren.
Auch ab 2013 können sich Hotels von der CO2-Abgabe befreien, aber die Spielregeln ändern: So gibt's Benchmarkgruppen im heutigen Sinn nicht mehr, dafür andere Anreize.
Die Promotoren des geplanten Resorts in Andermatt kämpfen mit Schwierigkeiten. Von einer Gefährdung des Projekts geht jedoch zurzeit kaum jemand aus.
Die Sozialpartner wollen Klarheit in die Finanzierung der Höheren Berufsbildung bringen. Dabei werden zwei Modelle geprüft: Die Angebots- und die Subjektfinanzierung.
Mit der Gruppierung «Seminarhotels mit Inspiration» lanciert die Marketingorganisation Schweiz Tourismus auf das kommende Jahr eine neue Hotelkooperation.
In Basel stören sich Tourismusvertreter ob Randständigen, die im Sommer den Bahnhofplatz in Beschlag nehmen. Andere Städte gehen mit diesem Problem anders um.




Die Online-Plattformen weekend4two.ch und perfectfor2.com liefern sich einen harten Kampf um Kunden. Die Hoteliers sind irritiert.
Während vier Wochen erfreuen die «Fêtes de Genève» die Genfer und die Touristen. Ein sehr willkommener Anlass auch für die Hoteliers der Rhonestadt, da im Sommer mit Geschäftstourismus wenig Geld zu verdienen ist.