Das neue Bürgenstock Resort ist neben der Baustelle von Samih Sawiris in Andermatt (UR) das derzeit grösste Tourismusprojekt in der Zentralschweiz. Zum Vergleich: In Uri sollen bis zum allerdings noch nicht festgelegten Endausbau sechs Hotels mit 844 Zimmer und 490 Wohnungen entstehen. Auf dem Bürgenstock entstehen drei Hotels mit über 400 Zimmer, Residenzen mit 68 Suiten und 20 Restaurants und Bars.
Seit 2008 sind laut Medienmitteilung vom Dienstag total 120 Mio. Franken verbaut worden. Bereits erfolgt sind unter anderem die Renovation des Restaurants Taverne und des Stickereigebäudes. Ende Juli wird die rund ein Kilometer lange Service-Strasse fertig gestellt. In Angriff genommen werden die Arbeiten für eine neue Tiefgarage und der Rückbau des Palace-Hotels.
Einsprache zur Energiezentrale
Praktisch abgeschlossen sind die Arbeiten an der Energiezentrale. Allerdings verhindert in diesem Fall eine Einsprache den Abschluss der Arbeiten. Verhandlungen sind im Gange. Der Terminplan für das Projekt sollte laut dem Medienverantwortlichen Ronald Joho aber eingehalten werden können.
Trotz Bauarbeiten geöffnet bleiben auf dem Bürgenstock die Restaurants Taverne, Trogen und – bis im September – Hammetschwand samt Hammetschwandlift und Felsenweg. Ende 2012 werden die Panorama-Residence-Suiten bezugsbereit sein.
Wie der Medienmitteilung zu entnehmen ist, sind im neuen Resort unter anderem Museumskorridore mit Mobilien, Bildern, Küchenutensilien und Einrichtungsgegenständen aus der Gründerzeit sowie aus den 1950er- und 1960er-Jahren vorgesehen.
Laut einer Studie des Instituts BAK Basel Economics soll das Bürgenstock Resort bis zum Jahr 2020 eine Wertschöpfung von rund 1,2 Milliarden Franken generieren. Mit rund 800 Arbeitnehmern wird es zu einem der grössten Arbeitgeber Nidwaldens.
Besitzerin des Bürgenstock Resorts ist die Qatari Diar Real Estate Investment Company aus Katar. Ihr gehören auch die Hotels Schweizerhof in Bern und Royal Savoy in Lausanne. (npa/sda)
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