Das Wallis habe schon vor Jahren die Nachteile erkannt, welche die Zweitwohnungen mit sich bringen würden. So seien bereits entsprechende Massnahmen ergriffen worden, schreibt die Walliser Exekutive am Dienstag in einem Communiqué.
Sie verweist dabei etwa auf rund fünfzehn Tourismusgemeinden, darunter Crans-Montana, Zermatt oder Saas-Fee, welche Quoten oder Kontingente für den Zweitwohnungsbau eingeführt haben.
Im Rahmen der Regionalpolitik unterstütze der Kanton zudem Projekte im Bereich der Hotellerie wie auch solche zur besseren Auslastung von Zweitwohnungen, heisst es weiter.
Für die Walliser Regierung reicht daher das jüngst revidierte Bundesgesetz über die Raumplanung völlig aus, um den Zweitwohnungsbau zu steuern.
Bei der Annahmen der Initiative befürchtet die Exekutive nicht nur «eine Verwässerung des Föderalismus und der Autonomie der Kantone und Gemeinden.» Sie sieht vielmehr die «Wirtschaft in den Bergregionen in Gefahr». So weist sie denn auch «auf die volkswirtschaftliche Bedeutung des Tourismus» für den Kanton hin.
Über die Vorlage entscheidet das Volk am 11. März. (npa/sda)
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.




Franz Weber hat die Abstimmungskampagne zu seiner Volksinitiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen» eröffnet. Sie kommt am 11. März zur Abstimmung.
Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.