Weggis soll in Zukunft nicht nur Erholung Suchende anziehen, sondern vermehrt auch Kongress- und Seminargäste. Möglich werden soll das durch den Ausbau des Hotels Albana, das seit drei Jahren geschlossen ist. Das Richtprojekt, das gestern mit der Auflage des Gestaltungsplanes präsentiert wurde, sieht die sanfte Renovation der Villa Köhler, des Hauptgebäudes des bisherigen Hotels Albana, vor. Die denkmalgeschützten Räumlichkeiten im Erdgeschoss sollen auch in Zukunft öffentlich oder halböffentlich zugänglich sein und als Restaurant oder für spezielle Anlässe, wie etwa Bankette oder Hochzeiten genutzt werden können. In den oberen Stockwerken sollen Hotelzimmer untergebracht werden.
Der Hotelneubau mit rund 140 Zimmern wurde als Economy-Kongresshotel konzipiert und weist seeseitig fünf Geschosse auf. Es bietet neben neben einem Restaurant und einem kleinen Fitnessbereich modular aufgebaute Kongressräume für bis zu 400 Personen. In der geplanten Tiefgarage wird es Platz für rund 80 Autos haben. Das geplante Economy-Kongresshotel soll als Ganzjahresbetrieb im 3- bis 4-Sterne-Bereich betrieben werden, und zwar durch eine internationale Hotelkette, die bereits bestimmt ist. Der Vertrag wird erst bei Baugenehmigung gültig.
Da die Nebenbauten des alten Hotels Albana ersatzlos abgebrochen werden und der Neubau hinter das alte Hotel Albana zu stehen kommt, soll der Park seeseitig an Fläche gewinnen. Grundeigentümerin und Investorin ist die Zürcher Avrora – Albana GmbH.
Projektleiter Marco Bosshardt geht von einem frühestmöglichen Baubeginn im Herbst 2011 aus. Die Investitionen werden auf gut 40 Mio. Franken beziffert.
Peter Kämpfer, Präsident von Weggis Vitznau Rigi Tourismus, begrüsst den geplanten Ausbau. Das Projekt verleihe Weggis neue Impulse. «Wir sind bestrebt, eine Ganzjahres-Destination zu werden. Dies ist ein weiterer Baustein dazu», so Kämpfer. Weggis benötige mehr Hotelzimmer im nicht allzu teuren Bereich, damit grössere Events durchgeführt werden könnten. «Hinzu kommt, dass Weggis mit einem optimalen Resort-Charakter über eine attraktive Lage und verkehrsmässige Anbindung verfügt.» Und das «Albana» biete eine tolle Sicht auf den See. «Zum Glück hat Weggis eine Kur- und Hotelzone, sonst gäbe es hier sehr viele Hotels nicht mehr.» Widerstand erwächst dem Projekt aus der Nachbarschaft. Die Gegner erachten das Projekt als überdimensioniert und Verschandelung des Ortsbildes. Wie aus deren Kreisen zu erfahren war, wollen einzelne Vertreter aus der «Albana»-Nachbarschaft eine Volksinitiative lancieren, um eine «massive Verschärfung» der Bestimmungen der Kur- und Hotelzone für Hertenstein Weggis Rigi-Kaltbad zu erwirken. Nach Gemeindereglement müssten innert sechs Monate 500 Unterschriften zusammen kommen.
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.





Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.