«Wenn ein Restaurant auf der schwarzen Liste landet, kommt kein Gast mehr. Das bedeutet früher oder später das Aus für diesen Betrieb», ist Marc Kaufmann, Leiter Wirtschaft und Recht bei hotelleriesuisse, überzeugt. Er hält es für problematisch, wenn Wirte aufgrund zufälliger Kontrollen des Lebensmittelinspektorats öffentlich an den Pranger gestellt werden. «Wenn man diesen Weg wirklich einschlagen will, dann hätte eine Auszeichnung der Betriebe, die im Bereich Lebensmittelhygiene vorbildlich handeln, eine grössere, präventive Wirkung», so Kaufmann. Ein entsprechender Versuch ist derzeit im Kanton Zug am Laufen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) klärt bis Ende Jahr ab, in welcher Form die Resultate der Kontrollen veröffentlicht werden sollen. Es hält aber klar an der Stossrichtung fest. Zwei Drittel der Vernehmlassungsteilnehmer seien grundsätzlich mit einer Veröffentlichung einverstanden.
Allerdings zählt das BAG in seinem schriftlichen Vernehmlassungsbericht zum Lebensmittelrecht auch hotelleriesuisse zu den Befürwortern. «Ich weiss nicht, wie man aufgrund unserer Stellungnahme auf diese Idee kommen kann», betont Kaufmann. «Wir fühlen uns komplett falsch verstanden.» hotelleriesuisse hat beim BAG nun eine Berichtigung verlangt. Sorgen bereitet dem Verband auch, dass das BAG im neuen Lebensmittelrecht vorschlägt, gesunde und ungesunde Produkte einer Kennzeichnungspflicht zu unterstellen. Dieses so genannte Ampelsystem (grün-orange-rot) sei auf Menükarten gänzlich untauglich, hält hotelleriesuisse fest.
Es waren gute fünf Jahre. Sie sind vergangen wie im Flug. Trotzdem ist jetzt die Zeit für mich gekommen, «Adieu, hotel revue» zu sagen. Denn man soll, an diesen Grundsatz glaube ich, aufhören, wenn es am schönsten ist.
Für den Kurzaufenthalt eine Wohnung statt ein Hotelzimmer: die Plattform Housetrip.com macht's möglich - auch in der Schweiz.
Boutique-Hotels sind im Trend. Allerdings ist es nicht ganz einfach, die kleinen Häuser mit dem gewissen Etwas rentabel zu betreiben.
Im Seilziehen um die berühmte Therme in Vals (GR) hat am Dienstag eine Gruppe Einheimischer ein Kaufangebot angekündigt. Beteiligt ist der ehemalige Verwaltungsratspräsident der Therme, Pius Truffer. Damit wetteifern nun drei Parteien um das Bad.
Die Obwaldner Regierung hat das neue Tourismusgesetz und die Tourismusverordnung dem Kantonsrat überwiesen. Gegenüber dem ersten Entwurf werden die Beherberger deutlich entlastet. Dagegen wird die Restauration höher belastet. Die Vorlage wird im März 2012 beraten.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folge mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.





Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.