Das Projekt ist Teil der Sommerschule von «ETH Sustainability», wie die ETH Zürich am Donnerstag mitteilte. Die Studierenden suchen nach Lösungen, wie eine wachsende Weltbevölkerung mit sinkenden fruchtbaren Agrarflächen und unter neuen klimatischen, sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen in Zukunft ernährt werden kann.
Das Aquaponic-Gewächshaus, das die Studierenden in Zürich aufbauen, ist eine Kombination aus Fischzucht und Gemüseproduktion. Die Fäkalien der Fische dienen dabei als natürlicher Dünger für das Gemüse, das nicht in Erde wächst, sondern in zirkulierendem Wasser. Gegenüber herkömmlicher Gemüseproduktion wird so 80 bis 90 Prozent weniger Wasser verbraucht.
Während der Sommerschule geht es unter anderem darum die Kosten und Komplexität beim Aufbau des Aquaponic-Gewächshauses zu reduzieren. Gesucht wird eine Technologie, die ohne komplexe Steuerung, Strom und spezielle Materialien auskommt, wie es in der Mitteilung heisst.
Die zukünftigen Nutzer sollen das Gewächshaus selbstständig aufbauen können und zwar beispielsweise auf ungenutzten Flächen wie den Flachdächern ihrer Häuser. Kritisch analysiert wird auch, inwiefern das Aquaponic-System überhaupt zur Ernährungssicherheit beitragen kann und wo seine Grenzen liegen. (npa/sda)
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