2012 wird die Schweizer Sterbehilfeorganisation Exit 30 Jahre alt. Zum Jubiläum laden die Sektionen der Deutsch- und Westschweiz den Weltverband für das Selbstbestimmungsrecht zu einem Kongress ein, der vom 13. bis zum 18. Juni im «Swissôtel» in Zürich stattfinden wird. 55 Gesellschaften aus 45 Ländern reisen an. Suizidhilfe-Gegnern stösst das sauer auf. «Ich finde es bedauerlich, dass Zürich zum Schauplatz eines solchen Treffens wird», sagt etwa Hans Peter Häring, Kantonsrat der EDU, «aber ich respektiere das Rede- und Versammlungsrecht.»
Stadt und Kanton unterstützen den Anlass mit 1500 Franken aus der Staatskasse - damit offerieren sie den 100 Teilnehmern einen Apéro. «Der Betrag ist nicht der Rede wert», sagt Häring, «ich habe kein Problem damit.» Auf der Website zum Kongress ist auch das Logo von Zürich Tourismus zu sehen. Man trete aber in keiner Weise als Sponsor auf, sagt Sprecherin Vanessa Imhasly. «Unser Kongressbüro hilft, wie es dies bei anderen Veranstaltern auch macht, den Organisatoren mit der Hotelsuche und touristischen Informationen.» Die Frage nach dem touristischen Potenzial der Veranstaltung sei schwierig zu beantworten, begrüssenswert sei der Kongress aber allemal.
Häring hat sich in den vergangenen Tagen mit Suizidhilfe-Gegnern aus christlichen und konservativen Parteien beraten. Dass er, wie etwa die «NZZ» schreibt, politische Vorstösse gegen das Treffen plane, bestreitet er. «Aber es ist sicher ein guter Anlass, um die Diskussion über die Sterbehilfe wieder einmal aufzugreifen.»
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.





Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.