ST und die SBH sind von der potenziellen wirtschaftlichen Bedeutung und der Marktfähigkeit des Tourismus in Berggebieten überzeugt. Der ländliche Tourismus verfügt aber über zahlreiche Defizite. Diesen wollen die beiden Organisationen mit dem Impulsprogramm entgegenwirken. Jean-François Roth, Präsident von ST, ist überzeugt, dass dabei alle Beteiligten profitieren: «Mit dem Programm werden den Berggebieten einerseits touristisch neue Vermarktungsmöglichkeiten geboten, andererseits erhalten sie mit der Zusammenarbeit beider Organisationen ein umfassendes Know-How zur Realisierung neuer touristischer Ideen.»
Vier Pilotregionen gesucht
Das Programm richtet sich an Talschaften, Gemeindeverbände, regionale Tourismusorganisationen oder andere im Berggebiet liegende Körperschaften. Bedingungen für die Kandidatur sind unter anderem, dass das Gebiet rund 20 Kilometer vom nächsten touristischen Zentrum entfernt liegt und weniger als 50'000 Logiernächte pro Jahr und Gemeinde verzeichnet. Ausserdem verpflichtet sich die Region, für die dreijährige Pilophase eine Projektleiter anzustellen. Angesprochen sind Regionen in allen vier Landesteilen.
Unterstützung durch ST und SBH
Die SBH unterstützt finanzschwache Pilotregionen, indem sie einen Teil der Kosten für die Projektleitung sowie Projektkosten für Wissenstransfer und Qualitätssicherung übernimmt. ST begleitet und betreut die lokalen Projektleiter und ist für die Entwicklung der touristischen Angebote verantwortlich. Wettbewerbsfähige Angebote werden anschliessend in die Kampagnen und Produktelinien von ST aufgenommen. Das Impulsprogramm wird im Rahmen der Gastfreundlichkeitskampagne «Enjoy Switzerland» von ST durchgeführt. (rom)
Anmeldefrist: 30. November 2008
Informationsveranstaltungen für interessierte Regionen:
• Thun: 4. September 2008
• Yverdon-les-Bains: 5. September 2008
• Glarus: 10. September 2008
Weitere Informationen finden Sie unter www.STnet.ch/enjoy-berghilfe.ch.
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.