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03.10.2008
Passivrauchschutz: Verhaltene Freude über Kompromiss
(© Fotolia)
National- und Ständerat haben das Passivrauchschutzgesetz in den Schlussabstimmungen angenommen. hotelleriesuisse begrüsst den Beschluss des Parlaments, hätte sich aber eine einheitliche nationale Lösung gewünscht.

Trotz des gefundenen Kompromisses (bediente Fumoirs und kleine Raucherbeizen) führe der beschlossene Passivrauchschutz zu massiven Eingriffen in die unternehmerische Freiheit der Gastrounternehmer, teilt hotelleriesuisse in einem Communiqué zusammen mit Gastrosuisse, dem Schweizer Gewerbeverband SGV und dem Schweizer Tourismus-Verband STV mit.

Einheitliche Lösung im Interesse der Touristen
Zu bedauern sei, dass gemäss dem neuen Gesetz die Kantone weitergehende Bestimmungen erlassen können. Die Vertreter des Gastgewerbes und der Tourismuswirtschaft hätten eine einheitliche nationale Lösung im Interesse der Besucher aus aller Welt begrüsst. Da nur Betriebe mit einer Maximalgrösse bis 80 Quadratmeter als Raucherbeizen geführt werden können, werde nur eine sehr kleine Anzahl von Betrieben vom beschlossenen Kompromiss profitieren.

Grosse Herausforderung
Die jetzige Lösung werde das Gastgewerbe vor grosse unternehmerische Herausforderungen stellen. Umso wichtiger sei, dass der Bundesrat insbesondere betreffend der Regelung der Belüftung und des Zeitpunktes für das Inkrafttreten praxisgerechte Lösungen vorsehe. Von den Kantonen erhoffe man, dass sie bei ihren eigenen Regelungen Augenmass bewahren. (rom)

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