Zum sechsten Mal haben die Elvia Reiseversicherung und die IRS Consult AG den «Mystery Check» durchgeführt. 5000 Tourismusorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden für eine Offerte angefragt. Ausgezeichnet wurden jene Tourismusbüros, die innerhalb von 24 Stunden geantwortet und ein konkretes, persönlich formuliertes Angebot mit transparenter Preisangabe unterbreitet haben. Der diesjährige Schweizer Sieger in der Kategorie Post ist das Walliser Dorf Embd. Die weiteren Plätze: Winterthur, Parpan, Schaffhausen (2.), Andeer, Hergiswil (3.). Sieger in der Kategorie E-Mail ist Davos. Zweite sind Genf und Rapperswil, Dritte Bern, Flums, Luzern, Vals, Wiler, Zürich.
Eruiert worden ist auch der Gesamtsieger der letzten sechs Jahre. Ausschlaggebend waren nicht die Platzierungen, sondern alle einzelnen Ergebnisse. Für den Gesamtsieg erforderlich war eine dauerhaft stabile und hochwertige Qualität bei der Beantwortung von Gästeanfragen seit Beginn des «Mystery Checks». Die Schweiz ist nicht unter den Siegern. Gewonnen haben Lech am Arlberg (Vorarlberg), Zingst (Mecklenburg Vorpommern) und Fuschl am See (Salzburger Land).
Ein Blick auf die Gesamtentwicklung der Servicequalität in den letzten sechs Jahren zeigt, dass Deutschand die höchste Steigerungsrate verzeichnet. Ein Resultat, das angesichts des niedrigen Ausgangsniveaus relativiert werden muss. An zweiter Stelle steht Österreich, an dritter die Schweiz. Bezüglich des Antwortverhaltens haben die zwei Länder zugelegt. ck
Die Karl Steiner AG baut als Totalunternehmerin gerne Hotels. Projekte, die gut fürs Image und den Umsatz seien, so Orlando Burlon.
Nicht nur als Romantik-Hotel in dieser Höhe wäre es eine Ausnahme. Muottas Muragl ist auch völlig energieautark.
Kluge Besitzer von denkmalgeschützten Häusern arbeiten von Beginn weg mit der Denkmalpflege zusammen, planen sie einen Umbau. Es gibt zwar Mehrkosten, aber auch Beiträge.
Budget-Hotels mit echtem Design boomen. Und rentieren. Effiziente Flächennutzung und wenig Mitarbeitende sind die Erfolgsfaktoren.
Bauen in der Hotellerie ist komplex: Sei es die Renovation eines historisches Gebäudes oder der Neubau eines Budget-Design-Hotels.
Im «Belvoir» in Rüschlikon bleiben nur zehn Prozent der alten Baumasse erhalten. Direktor Martin von Moos überprüft jeden Schritt der Baufachleute.
Die deutsche 25hours-Gruppe verfolgt Hotelprojekte in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Jedes Land hat ähnliche Bauvorschriften, aber unterschiedliche Planungs-Kultur.
Die Schweiz ist ein hartes Pflaster für Franchisegeber: Der Markt ist zu klein für die nötige Grösse. Eine Alternative ist der Lizenzvertrag.
Immer mehr Hotels werden in der Schweiz im Franchising geführt – trotz mehr Swissness und steigender Nachfrage nach eigenständigen und originellen Konzepten.


Werner Stoller ist seit sieben Jahren Franchisenehmer von Accor. Für den Zürcher Hotelier «eine Erfolgsgeschichte».
Claudio Carbone macht beides: das Interior Design für Kettenhotels und für individuelle Betriebe. Arbeiten für ein Franchise-Modell brauche mehr Fähigkeiten.