aktuell
04.02.2010
Personenfreizügigkeit bereitet am meisten Anwendungsprobleme
Integrationsbüro zieht bezüglich Umsetzung der bilateralen Abkommen insgesamt eine positive Bilanz.

Den durch das Integrationsbüro Befragten bereitet das Abkommen über die Personenfreizügigkeit am meisten Schwierigkeiten. Zu den gemeldeten Problemen gehört die fehlende Anerkennung schweizerischer Diplome. Insgesamt gab es zur Anwendung des Personenfreizügigkeitsabkommens 46 Rückmeldungen. 32 stufte das Integrationsbüro als relevant ein, bei 11 Fällen spricht es von potenziellen Vertragsverletzungen. Nicht einig sind sich Fachleute, ob die relativ hohe Arbeitslosigkeit im Gastgewerbe einen Zusammenhang mit der Personenfreizügigkeit hat. Während die Branchenverbände in der Personenfreizügigkeit Vorteile orten, sieht der Volkswirtschafter Rudolf Strahm einen Verdrängungseffekt von schwächeren, bisher beschäftigten Ausländern, welche durch neu Zugewanderte ersetzt werden, wie er gegenüber dem «Context» erklärte.dst

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