Gutschein-Systeme haben Hochkonjunktur. Nun will sich ein neues Rabatt-Konzept aus Zürich behaupten, das Nachlässe für Gastro-Angebote, in Wellnessbetrieben oder Events ermöglicht. Dies nur, wenn genügend Personen mitmischen. Deindeal.ch heisst die Plattform. Der Kern der Sache: Via soziale Netzwerke bieten Internetnutzer auf Gutscheine mit 50 bis 70 Prozent Vergünstigung pro Angebot. Aktuelles Beispiel aus Bern: «Gedealt» wird um acht Gutscheine (49 statt 99 Franken) für River-Rafting auf der Lütschine bei Interlaken. Der Handel kommt nur zustande, wenn sich ausreichend Internetuser daran beteiligen – ansonsten verfällt er. In Zürich ist die Seite seit Ende März aktiv, neu kommen Basel, Bern, Luzern, St.
Wie viele User auf einen Gutschein bieten müssen, hängt vom Angebot ab. Auch wie lange ein Rabatt aufgeschaltet ist. Mindestens 20 Personen müssen mitbieten. «Die Zahl ist ein spielerisches Element des Konzepts. Das steigert die Rivalität, was mehr Spass macht», sagt Co-Geschäftsführer Adrian Locher. Bei den meisten Deals böten um die 100 Personen. Er und sein Geschäftspartner Amir Suissa stammen aus der Internetbranche, Locher hat zuletzt eine Internetagentur aufgebaut.
Der Slogan «Exklusiver Lifestyle» solle Programm sein, sagt Locher. «Wir bieten keine Gutscheine von Restaurants 2. Klasse oder von Kebab-Ständen.» Die Adressen würden sorgfältig geprüft. 60 Prozent des Umsatzes nehmen Locher und Suissa ein. Den Rest zahlen die Unternehmer nach 20 Tagen den Anbietern. «Ein beachtlicher Teil der Gutscheine wird nie eingelöst», weiss der Internetexperte. «Deindeal.ch bringt keinen Umsatz, aber gutes Marketing.» So werden die Deals etwa mit dem Newsletter vom Online-Shopping-Club Fashion Friends verschickt (140
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