«Ich möchte keinen Betrieb mit strengen Franchise-Regeln führen», sagt Urs Majer bestimmt. Der Direktor des Hotels Walhalla in St.
Er schätze, sagt er, als Best-Western-Kooperationspartner keinem Vorgesetzten aus einem Mutterhaus rapportieren zu müssen. «Ich kann in meinem Hotel meinen Ideen freien Lauf lassen. Von Best Western bekomme ich Unterstützung, die ich nutzen kann oder eben nicht.» Dieser Freiraum sei für ihn wichtig, betont er. «Ich will mein Hotel mit meinem Stil prägen. Das ist ein Vorteil gegenüber einem Kettenhotel, wo vom Kugelschreiber bis zur Einrichtung alles vorgeschrieben ist.» Dieses enge Korsett, räumt Majer ein, habe natürlich auch seine Vorteile: «Dadurch gewinnt der Hotelier mehr freie Zeit». Kreativ wirken zu können, sei ihm aber wichtiger.
«Kettenhotellerie produziert ‹Bürohocker›, Manager, die alle Kennzahlen kennen, dafür ihre Gäste nicht», sagt Majer, der früher selber in Kettenhotels tätig war. Dazu bleibe auch keine Zeit, denn der wirtschaftliche Druck sei immens. «Verpasst der Hotelmanager sein Budget, muss er seinen Vorgesetzten ausführlich die Gründe dafür erklären.»
Best Western, so Majer, bringe ihm Gäste und Umsatz. «Die Infrastruktur des Walhalla ist alt. Trotzdem kann ich punkto Belegungszahlen mit den anderen St.
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Strategieplanung, Verwaltung und Administration: Diese Bereiche böten in den meisten Hotels grosses Sparpotenzial. Es wird aber oft nicht wahrgenommen.