aktuell
02.09.2010
Graubünden: Das Ziel bleibt eine flächendeckende Tourismusabgabe
Der Kanton prüft aber noch Verbesserungsvorschläge, die in der Vernehmlassung eingingen.

Die Frage, wie der Bündner Tourismus in Zukunft finanziert werden soll, hat breit mobilisiert. 152 Stellungnahmen zum Tourismusfinanzierungs- und Tourismusharmonisierungsgesetz gingen bei der Kantonsverwaltung ein. Das Fazit der Auswertung: Die kantonale Tourismusabgabe stösst grundsätzlich auf Zustimmung. Viele wünschen sich aber ein «kommunales Element», das bei der Umsetzung starkes Gewicht erhält. Die Bündner Regierung will dem Rechnung tragen. Sie prüft nun, wie den Gemeinden entgegengekommen werden kann, um eine mehrheitsfähige Vorlage zu erreichen. Denkbar wäre, dass die Gemeinden die Höhe des Abgabesatzes bis zu einem gewissen Grad selber festlegen können.

Zusätzliche Abklärungen sind auch bei der Äufnung des geplanten Tourismusfonds nötig. Eigentlich war vorgesehen, 80 Prozent der Einnahmen aus der Tourismusabgabe im Bündner Rheintal in den Fonds zu speisen. Das stiess aber in der Vorleisterregion auf massiven Widerstand. Die Idee des Tourismusfonds ist, Gelder für überregionale Projekte zu generieren. Die Beratung des Geschäfts im Grossen Rat ist für die August-Session 2011 geplant. tl

  
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