Die Frage, wie der Bündner Tourismus in Zukunft finanziert werden soll, hat breit mobilisiert. 152 Stellungnahmen zum Tourismusfinanzierungs- und Tourismusharmonisierungsgesetz gingen bei der Kantonsverwaltung ein. Das Fazit der Auswertung: Die kantonale Tourismusabgabe stösst grundsätzlich auf Zustimmung. Viele wünschen sich aber ein «kommunales Element», das bei der Umsetzung starkes Gewicht erhält. Die Bündner Regierung will dem Rechnung tragen. Sie prüft nun, wie den Gemeinden entgegengekommen werden kann, um eine mehrheitsfähige Vorlage zu erreichen. Denkbar wäre, dass die Gemeinden die Höhe des Abgabesatzes bis zu einem gewissen Grad selber festlegen können.
Zusätzliche Abklärungen sind auch bei der Äufnung des geplanten Tourismusfonds nötig. Eigentlich war vorgesehen, 80 Prozent der Einnahmen aus der Tourismusabgabe im Bündner Rheintal in den Fonds zu speisen. Das stiess aber in der Vorleisterregion auf massiven Widerstand. Die Idee des Tourismusfonds ist, Gelder für überregionale Projekte zu generieren. Die Beratung des Geschäfts im Grossen Rat ist für die August-Session 2011 geplant.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.
Die Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten möchte offenbar nicht sechs Wochen Ferien pro Jahr. Das ergibt eine Umfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG. Besser kommt Franz Webers Volksinitiative gegen den Zweitwohnungsbau an. 
Die Organisation Schweiz Tourismus will den Schweizer Ferientag und den Switzerland Travel Mart 2013 in Bern durchführen. Nun ersucht Bern Tourismus die Stadt und den Kanton Bern um einen Beitrag von je 0,3 Mio. Franken für die Durchführung des Grossanlasses.





Die Spielbank Baden kann die Kugel auch in Liechtenstein rollen lassen. Das Aargauer Unternehmen hat mit einem Liechtensteiner Unternehmer zusammen die erste und einzige Spielbankenkonzession für das Fürstentum erhalten.
Der Bündner Ferienort Arosa ist wegen seiner Städtepartnerschaft mit Shangri-La in der chinesischen Provinz Yunnan in die Kritik der Schweizer Tibeterorganisationen geraten. Eine Aussprache am Donnerstag in Chur verlief ergebnislos.