Bis zum Jahr 2014 entsteht auf dem Bürgenstock das neue Bürgenstock-Resort. BAK Basel geht in einer im Auftrag des Kantons Nidwalden durchgeführten Studie von rund 74200 Übernachtungen im ersten Betriebsjahr aus. Im Vollbetrieb, der frequenzmässig 2018 erreicht werden soll, werden auf dem Bürgenstock pro Jahr rund 150000 erwartet. Mit den zu erwartenden 872000 Tagesgästen geht BAK Basel im Vollbetrieb von gut 237000 Gästefrequenzen aus.
Die jährliche monetäre touristische Gesamtnachfrage betrage im ersten Betriebsjahr 2014 rund 75 Mio. Franken und steigere sich bis zum Jahr 2020 auf rund 141 Mio. Franken. Die Übernachtungsgäste geben dann gemäss BAK Basel rund 109 Mio. Franken aus, wobei davon rund 6 Mio. auf Ausgaben ausserhalb des Resorts entfallen. Die Residenz-Gäste geben 2020 rund 22,8 Mio. Franken aus, die Tagesgäste knapp 9 Mio. Franken.
Mit dem Bürgenstock-Projekt sei in der Zentralschweiz bis zum Jahr 2020 insgesamt ein Wertschöpfungseffekt von rund 1,2 Mrd. Franken verbunden. Etwa ein Drittel des Effekts geht gemäss Berechnungen der Basler Ökonomen auf die Investitionstätigkeit zurück. Im laufenden Betrieb erwirtschafte das Resort selbst bis 2020 kumuliert eine Bruttowertschöpfung von rund 600 Mio. Franken. Weitere Effekte entstehen durch die Beteiligung regionaler Unternehmen an der Wertschöpfungskette.
Aus Sicht der Gesamtregion Zentralschweiz hält BAK Basel fest, dass das Bürgenstock-Resort zu einem starken Treiber des regionalen Gastgewerbes wird und spürbare Impulse für die gesamte regionale Volkswirtschaft auslösen wird. Im Jahr 2020 werde das Resort alleine im Hotel- und Restaurantbetrieb einen Anteil von 3 Prozent am Zentralschweizer Gastgewerbe erreichen.
Die Schweizer Hotels verzeichneten im Vorjahr 2 Prozent weniger Logiernächte als 2010. Für Lichtblicke sorgten die loyalen Schweizer und immer mehr Gäste aus China.
Der Scuoler Tourismusdirektor Urs Wohler macht Nägel mit Köpfen. Mit zwei innovativen Projekten für die Hotellerie der Destination will er der Frankenstärke trotzen.
Bereits am Montag entscheidet der Nationalrat über die befristete Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie. Eine Woche später der Ständerat. Es wird eine Zitterpartie.
Der Bundesrat will die Gelder für die Förderung von Innovationen aufstocken. Er hat das Volkswirtschaftsdepartement am Mittwoch ermächtigt, für 2012 zusätzliche Mittel in der Höhe von 60 Millionen Franken zu beantragen.
Die von economiesuisse geforderte öffentlich-private Finanzierung einer zweiten Gotthard-Röhre stösst beim Bund auf Widerstand. Der in einer Studie vorgeschlagene Tunnelzoll sei sehr schwierig durchsetzbar und für die Automobilisten nicht attraktiv.
Um Synergien zu nutzen und die Ausstrahlung der Region Bern und des Berner Oberlands im Ausland zu stärken, gehen die Berner Fluggesellschaft SkyWork Airlines und die Tourismusorganisationen von Bern, Interlaken und Jungfrau eine Zusammenarbeit ein.
Europas grösster Hotelkonzern Accor setzt seinen Aufwärtstrend fort. Im vergangenen Jahr verbuchte das französische Unternehmen dank einer starken Nachfrage und gestiegener Zimmerpreise deutlich höhere Gewinne.





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