dolce vita
23.02.2012
«Toast» auf das Leben des Nigel Slater
Geniesser: Szene aus «Toast», dem Film über Nigel Slater.
Geniesser: Szene aus «Toast», dem Film über Nigel Slater. (© zvg)
In England ist er mindestens so bekannt wie Jamie Oliver, nun wurde sein Leben verfilmt: Kochbuchautor Nigel Slater. «Toast» wird anlässlich des Filmfestivals ewz.stattkino in Zürich gezeigt.
Franziska Egli

Die Kochkünste seiner Mutter sollen miserabel gewesen sein und bestanden - so beschreibt es Nigel Slater in seinem Buch «Toast» - vornehmlich aus Konserven, trockenem Toast, Fritten und fettem Fisch. Nun, man schrieb die 60er-Jahre, als Nigel Slater gross wurde, und die waren besonders in England nicht gerade bekannt für kulinarische Höhenflüge. Aber Nigel Slater liebt das Essen und Kochbücher im Speziellen, und als seine Mutter stirbt und kurz darauf eine Putzfrau namens Mrs. Potter ins Haus kommt, die drauf und dran ist, seinen Vater mittels vorzüglichen Speisen ganz für sich zu gewinnen, geht Nigel Slater aufs Ganze: Er belegt zum Leidwesen seines Vaters einen Haushaltskurs und nimmt den Kampf gegen Mrs. Potter kochend auf …

Heute ist Nigel Slater in England mindestens so bekannt wie Jamie Oliver und gilt als einer der beliebtesten Kochbuchautoren und Food-Kolumnisten. 2010 hat BBC sein Leben verfilmt und daraus die nostalgische und skurrile Tragikomödie «Toast» gemacht. Diese ist am kommenden Sonntag anlässlich des Zürcher Filmfestivals ewz.stattkino zu sehen. Damit die Kochszenen für die Zuschauer zu einem Erlebnis werden, hat der Sensoriker Patrick Zbinden zusammen mit dem preisgekrönten Metzger Stefan Zellwerger von der gleichnamigen Metzgerei in Gossau eine kulinarische Überraschung entwickelt.

Film «Toast», zu sehen am 26. Februar 2011 im Arthouse Le Paris, Zürich, 20.30 Uhr.

  
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