Die schweizerischen Raststätten von Bavois, Pratteln Süd, Grauholz Nord, Würenlos, Luzern-Neuenkirch Ost und Bellinzona Nord belegen zusammen mit Österreich den ersten Rang im europäischen Raststättentest. Diesen hat der TCS mit seinen Partnerclubs bei insgesamt 65 Raststätten durchgeführt.
Viel Positives, aber auch Negatives festgestelltDie Stärken der schweizerischen Infrastruktur liegen im hervorragenden gastronomischen Angebot, in der untadeligen Hygiene der sanitären Einrichtungen, dem grossen Waren- angebot in den Läden und beim freundlichen Personal. Als Schwachpunkte erwähnt der TCS in einer Medienmitteilung das manchmal beschränkte Angebot für Familien und für Behinderte, die Sicherheit der Fussgänger und die sehr hohen Preise.
Der Test hat auf europäischer Ebene Mängel in mehreren Bereichen aufgezeigt. Vor allem Familien sind oft schlecht dran; fast zwei Drittel der bewerteten Raststätten wurden als wenig familientauglich eingestuft. Wege für Fussgänger und Spielplätze für Kinder sind oft ungenügend gegen den Verkehr gesichert.
Bemängelt wurden auch der nicht vorhandene Kleinkinder-Wickelraum, der schwierige Zugang für Personen mit Behinderung sowie kostenpflichtige Toiletten. Schliesslich sind die Preise in Läden und Restaurants oft hoch.
Jede Raststätte wurde zweimal besuchtDie Fachleute haben für diesen Test rund 35000 Kilometer zurückgelegt und jede Autobahn-Raststätte zweimal besucht. Angenommen wurden die Bedürfnisse einer vierköpfigen Familie, bestehend aus zwei Erwachsenen und zwei Kindern, wovon ein Kleinkind.






