Jürg Schmid, Direktor von Schweiz Tourismus, hat wenig Hoffnung für die Sommersaison. Sie werde durch das schlechte Wetter und vor allem den starken Franken gebremst, sagte er der «Aargauer Zeitung».
Viele Destinationen Graubündens melden einen spürbaren Rückgang bei den kurzfristigen Buchungen. Kein Thema sind hingegen Stornierungen. In Davos Klosters haben Individualtouristen im Juni gegenüber dem Vorjahr rund 10% weniger Logiernächte gebucht. Die Destination Engadin St.Moritz rechnet für die ganze Sommersaison mit einem Rückgang der Logiernächte um 4 bis 6%. Das könne sich aber verbessern, denn heisses Stadtwetter mache Lust auf die Engadiner Frische.
Den Tourismusbetrieben im Kanton Bern macht der verregnete Sommer unterschiedlich zu schaffen. Das regnerische Wetter vermiest vor allem das Terrassengeschäft. In Interlaken kompensieren asiatische Gruppen fehlende Ausflügler. Stephan Maeder, Präsident des HV Berner Oberland: «Die Asiaten haben Freude am Regen.» Sie suchten die Sommerfrische und hätten eher mit heissen Temperaturen Mühe. In entlegeneren Bergregionen präsentiert sich die Situation schwieriger. kjv






