Bildungsplan und Verordnung der im August 2013 erstmals startenden dreijährigen Grundbildung Systemgastronomiefachmann/ -frau mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis stehen und gehen im Herbst zur Unterschrift ans BBT. Jetzt gilt es, noch die Unterlagen für Berufsfachschul-Lehrpersonen, Berufsbildnerinnen und Berufsbildner im Betrieb und in den überbetrieblichen Kursen zu kreieren. Welches Schulmodell zum Tragen kommt, ob der Unterricht in Blockkursen oder tageweise angeboten wird, ist noch nicht entschieden. Michael Berger von Hotel&Gastro formation in Weggis rechnet im ersten Jahr mit 100 bis 120 Lernenden. Klar ist, dass diesen mehr Theorie vermittelt wird: Im ersten Lehrjahr muss der Lernende zwei Tage in der Woche die Schulbank drücken.
Schulenglisch ist Pflichtfach. Damit seien auch die schulischen Anforderungen höher, so Berger: Wer die Grundbildung absolvieren möchte, sollte einen Sekundarschulabschluss mitbringen. Michael Berger sieht die neue Ausbildung deshalb durchaus auch als Alternative zur kaufmännischen Lehre oder zur Handelsschule. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erachtet er als sehr gut und schätzt das Lohnniveau höher ein als bei anderen gastgewerblichen Berufen: «Tendenziell wird der Systemgastronomiefachmann nach seiner Ausbildung mehr verdienen.» Mittelfristig wolle man zudem spezifische Weiterbildungsangebote für die Systemgastronomiefachleute kreieren.






