Das Berghotel Hahnenmoospass durfte 2005 seinen hundertsten Geburtstag feiern. Als direkte Verbindung Adelboden-Lenk wurde der Hahnenmoospass seit alten Zeiten rege begangen. Im Jahre 1905 erbaute Gottfried Bircher von Frutigen die erste Passherberge, welche bald von den Adelbodnern Chr. Klopfenstein, Sportgeschäft, und Chr. Bärtschi, Bergführer erworben wurde. 1919 wurde das Haus von der Firma Stucker & Zesiger in Bern ersteigert, die es unmittelbar danach an Jakob Reichen-Zeller, dem Grossvater des heutigen Besitzers Bernhard Spori, weiter verkaufte.
Jakob Reichen vergrösserte 1928 das Berghaus von 10 auf 20 Zimmer. 1930 kaufte er das Hotel des Alpes im Gilbach und 1935 erbaute er das Restaurant Geilsbrüggli. Auf Adelbodner Seite wurde das Hahnenmoos 1935/1936 mechanisch erschlossen. Der Framschlitten, welcher in zwei Sektionen auf Geils aufs Hahnenmoos führte, war von der Betriebsart her wie eine heutige Pendelbahn. Ein Fahrzeug war bergwärts und ein Fahrzeug talwärts in Bewegung. 1954 wurde der Fram durch eine Zweier-Sesselbahn ersetzt. Zur Skiregion Adelboden-Lenk kam es 1961, als Lenker Unternehmer den Skilift vom Bühlberg auf den Hahnenmoospass bauten. Das alte Berghaus, welches 1966 durch ein neues Berghotel ergänzt wurde, wurde in den 1970er Jahren zu einem Ferienlager umgebaut.
Text zur Verfügung gestellt vom Berghotel Hahnenmoospass: Jubiläumsschrift 100 Jahre Hahnenmoos. Geschichte und Geschichten. Von 1905 bis 2005. Hahnenmoos 2004.
Quellennachweis
Zeitung
Bild vom Berghotel Hahnenmoospass um 1920 s/w (Nr. P293072)
Quelle: zVg von Photo Klopfenstein, Adelboden
Zusatzmaterial für Website
Bild vom Berghotel Hahnenmoospass 1925 s/w (Nr. 750-0002)
Quelle: zVg von Photo Klopfenstein, Adelboden
Auf der Website bitte Copyright Photo Klopfenstein, Adelboden anfügen
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