dolce vita
22.07.2010
Die Kosumenten sehnen sich nach dem Ursprünglichen
Fertigprodukte kommen aus der Mode.
Fertigprodukte kommen aus der Mode. (© zvg)
Eine Studie zeigt: Fastfood-Ketten, Discounter und Fertigprodukte geraten immer mehr aus der Mode.

Neue Werte und Sehnsüchte bestimmten das Konsumentenverhalten, Fertigkost und Schnellimbissketten würden an Wertschätzung verlieren, die Zukunft gehöre der bewussten Ernährung: Zu diesen Ergebnissen kommt der soeben erschienene «Consumer Value Monitor» des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI).

Dank einer neuen Analysemethode des Marktforschungsinstituts Nextpractice zeigt die Studie auf Basis von 613 Interviews auf, welche Werte den Nahrungsmittelkonsum bestimmen und welche Sehnsüchte die Konsumenten haben. Die Studie verdeutlicht, dass bezüglich Esskultur momentan ein Wandel stattfindet.

Auf eine Gesellschaft, die vom Konsum industriell gefertigter Massenware geprägt war, folge jetzt eine «Sehnsuchtskonsumgesellschaft» und die Abkehr von industriell gefertigter Nahrung, so lautet die zentrale These. Den Konsumenten mangle es hinsichtlich Lebensmitteln an Übersicht und Vertrauen. Sie sehnten sich nach dem Ursprünglichen, einer anderen und besseren Ernährung. Der Wunsch nach «entindustrialisierter» Nahrung wachse, die paradoxe Herausforderung an die Branche laute, den Massen «nicht massenproduzierte» Produkte anzubieten. Dieser Anspruch werde von den Anbietern aber noch ungenügend erfüllt, so die Studie. esp

  
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