Es war im ehrwürdigen Tivoli-Vergnügungspark in Kopenhagen. Hier fanden vor über 80 Jahren des Sommers beliebte musikalische Abendvorstellungen statt, welche jeweils ein grosses Publikum anlockten. So trug es sich zu, dass eines Abends ein Teil der Besucher in ein nahe gelegenes Parkcafé einkehrte. Es gelüstete sie nach einer typischen Glacéspezialität. Zu dieser späten Stunde, bedauerte der Wirt, könne er nur noch mit Vanilleeis dienen. «Improvisieren Sie», sollen die Gäste vergnügt gerufen haben.
Ein überaus gelungenes Dessert, befand auch der Wirt
Der Dessertkoch des Restaurants hatte eine Idee. Er schmolz ein paar Stückchen Schokolade im Wasserbad und goss die sämige Sauce über das Vanilleeis. Die späten Gäste waren begeistert. Und weil auch der Wirt die heiss-kalte Kombination als überaus gelungene Dessertkreation empfand, wurde sie umgehend ein fester Bestandteil der Dessertkarte.
Die leckere Kunde der improvisierten Köstlichkeit sprach sich schnell herum. Schon bald strömten auch ausländische Dessertliebhaber in das Lokal im Park und verbreiteten die einfache Rezeptur in ganz Europa: ein, zwei, drei Kugeln Vanilleglacé, übergossen mit heisser, flüssiger Schokoladesauce.
Der angebliche Entstehungsort, das «Tivoli», weiss von nichts
Ob diese direkt über die Glacé nappiert oder separat und elegant im Kännchen serviert wird, ist Geschmackssache und von Lokal zu Lokal verschieden. Aber längst gilt die Coupe Dänemark als Klassiker. Dies, obwohl der beliebte Eisbecher weder von einem berühmten Koch noch auf Bestellung, sondern rein zufällig, beiläufig kreiert worden sein soll: Denn dass sich bei der eingangs beschriebenen Entstehungsgeschichte auch wirklich alles genau so zugetragen hat, ist nicht erwiesen. Auf Anfrage schreibt Ellen Dahl, «Tivoli»-Kommunikationsbeauftragte, zwar, es gebe in der Tat viele Restaurants in Kopenhagen, welche die beliebte Coupe Dänemark anböten. Dass deren Ursprung im «Tivoli» sei, das könne sein, aber sie könne es leider nicht bestätigen, das höre sie zum ersten Mal.
Was den Namen angeht, so nennt man den Dessertklassiker im hohen Norden oft auch schlicht «Vanilla Ice-Cream with Chocolate Sauce». In Belgien heisst er «Dame Blanche», also weisse Dame. Und die Legende selber besagt, dass man die Spezialität nicht nach der Stadt, also «Kopenhagener» nannte, weil dieser Name bereits vergeben war, weswegen der Wirt auf den Namen des Landes auswich.
Gerichte mit Nährwertangabe kommen in der Mittagsverpflegung beim Gast heute gut an. Verschiedene Gastronomieunternehmen arbeiten dafür gezielt mit Ernährungsexperten zusammen.
Schnarchen oder Fernsehen bis in alle Nacht: Manche Paare bevorzugen statt eines Doppel- zwei Einzelzimmer. Für Hoteliers eine nicht alltägliche Situation.
Die «Ateliertage» sensibilisieren Schüler für den Tourismus. Richard Hug, Direktor Leukerbad Tourismus, spricht über die Ziele des Schnupperangebots.
Das Dézaley im Lavaux galt einst als beste Weissweingegend der Schweiz. 12 Winzer der «Baronnie» zeigten an einer Weingala, dass ihr Dézaley vorne mitmischen kann.
Skifahren ist bei vier von zehn Schweizern Wintersport Nummer eins. 83 Prozent jener, die Winterferien gemacht haben oder noch planen, verbringen diese in den einheimischen Bergen. Das zeigt eine Online-Studie.
Das neue Buch über den Zürcher Hausberg erzählt die Geschichte und Geschichten des Uetlibergs. Einen wichtigen Teil spielte dabei die touristische Erschliessung.
Nach dem Siebziger-Krieg - wie der Deutsch-Französische Krieg in den Jahren 1870 bis 1871 auch genannt wurde - folgte in Europa eine für...



