dolce vita
26.01.2012
Legere Oase mit Stil
Die grosszügige Lounge lädt mit Kaminfeuer, kuschligen Ecken und witzigen Hockern zum Entspannen und sich Treffen.
Die grosszügige Lounge lädt mit Kaminfeuer, kuschligen Ecken und witzigen Hockern zum Entspannen und sich Treffen. (© Bilder zvg)
Als «Giardino Mountain» ist das alte Hotel Guardalej in Champfèr auferstanden. Im neuen Look tritt es als eines der bestdesignten und coolsten Engadiner Hotels auf.
Elsbeth hobmeier

Von aussen wirkt das imposante Bündner Haus im Ortskern von Champfèr bei St.Moritz weitgehend unverändert. Stammgäste des einstigen «Guardalej»-Resorts reiben sich jedoch verwundert die Augen, wenn sie die Eingangstüre durchschreiten: Eine luftige, grosszügige Réception, eine einladende Bar und eine stilvolle Lounge mit vielen kuschligen Ecken, Sofas und Hockern empfangen den Gast im Erdgeschoss. Im alten, verwinkelten Haus ist der zurzeit angesagte Alpine Chic eingezogen. Entstanden ist eine gelungene Symbiose zwischen modernem Design und überlieferter Engadiner Wohnkultur. Das neue, für 20 Millionen renovierte 5-Sterne-Haus Giardino Mountain überzeugt als stilvolle Oase für Gäste, die es gerne schön und komfortabel, aber ebenso gern unkompliziert und gastfreundlich mögen.

«Unkomplizierte Gastfreundschaft ist unsere Devise», bekräftigt denn auch Resident Manager Katrin Rüfenacht (33), «wir wollen uns als neuen Hot Spot im Engadin positionieren». Dies entspricht der Philosophie von Philippe und Daniela Frutiger, welche als CEO der Giardino Hotelgroup den Umbau dieses jüngsten «Kinds» der Giardino-Familie besonders liebevoll entwickelt hatten.

Paare jeden Alters wie auch Singles schätzen das lockere Dine-around-Konzept, die komfortablen Zimmer mit viel hellem Holz, Glas und überraschenden Details wie verschiebbare Spiegel im Bad, Kieselboden in der Dusche und - übrigens in allen Bereichen des Hauses - auffallend schönen Lampen. Das Angebot der 78 Zimmer mit individuellen Grundrissen reicht vom Doppel zur Einzelnutzung für 375 Franken bis zur grossen Suite zu 1700 Franken (Wintersaison).

Ein eigener Club für Teens

Besonders beliebt dürfte das «Giardino Mountain» jedoch schon bald bei Familien werden. Denn es bietet nicht nur den vertrauten, vielerorts gepflegten betreuten Kids-Bereich, sondern als Neuheit auch eine Freestyle Academy für Teens. Dort können Jugendliche unter sich sein, auf einem grossen Screen Filme schauen, flippern, am Computer spielen oder an der eigenen, alkoholfreien Bar Freundschaften knüpfen. «Manche Väter würden oft am liebsten gleich hier bleiben», schmunzelt Katrin Rüfenacht und freut sich, dass die Idee einer «erwachsenenfreien Zone» beim jugendlichen Zielpublikum derart gut ankommt.

Gastronomie und Wellness auf hohem Niveau

Das «Giardino Mountain» bietet den Haus- wie auch den auswärtigen Gästen die Wahl unter drei sehr unterschiedlichen Restaurants. In der kleinen urchigen Stüva werden Bündner Spezialitäten von Capuns bis Bramata mit Engadinerwurst serviert. Im grossen Hauptrestaurant Guardalej setzt Chef Markus Rose auf eine mediterrane Küche mit einer Auswahl von täglich 18 Gerichten, aus denen der Gast so viele auswählt, wie sein Hunger gross ist. Morgens empfängt das Guardalej auch zum Frühstücksbüffet.

Als kulinarisches Highlight will sich das exklusive Abendrestaurant Ecco on Snow positionieren. Hier kocht während der Wintermonate Rolf Fliegauf, der sich als Chef des Ristorante Ecco im Mutterhaus in Ascona bereits zwei Michelin-Sterne und 16 Gault-Millau-Punkte erarbeitet hat. Im Winter bleibt das «Giardino» in Ascona geschlossen, ein guter Teil der dortigen Crew arbeitet jetzt in Champfèr - dieser glückliche Umstand, so meint Katrin Rüfenacht, hat wohl auch vieles zur reibungslosen Eröffnung des Hauses am 9. Dezember 2011 beigetragen.

Exklusiv gestaltet ist der grosszügige Spa-Bereich mit sieben Behandlungsräumen, wo mit der von Daniela Frutiger entwickelten Kosmetiklinie Dipiù Cosmetics gearbeitet wird. Und exklusiv ist ebenfalls die eigene Giardino-Lounge oben am Berg im begehrten «Paradiso» auf der Corviglia.

  
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100 Jahre lang «Guardalej», jetzt «Giardino Mountain».   (© zvg)
Viel Glas, Holz und Licht im Bad. Und Dusche mit Kieselboden.   (© zvg)
Teens bevorzugen die eigene Freestyle Academy.   (© zvg)
Viel Raum erhielt die Réception als Herzstück des Hauses.   (© zvg)
«Manche Väter würden am liebsten in unserer Freestyle Academy bleiben.» Katrin Rüfenacht, Resident Manager   (© zvg)
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