1.Roman Ochsner, erst planten Sie eine Seniorenresidenz. Nun haben Sie ein Hotel gebaut. Was fasziniert Sie an der Hotellerie?
Wir kamen zum Schluss, dass wir mit Golf allein kaum existieren können, denn ein florierender Tourismusbetrieb muss 365 Tage im Jahr geöffnet sein. So haben wir uns verschiedene Wellnessbetriebe in Deutschland, Südtirol und Österreich angesehen. Unter anderen auch die Betriebe der Familie Thoma.
2.Welches Hotel ist Vorbild für das «Golf Panorama»?
Keins. Jedes der Hotels, die wir besichtigt haben, hat seine Eigenheiten. Mit unserem Hotel haben wir alle unsere Ziele erreicht: mit wertvollen Materialien auf weite Sicht zu planen und auf Schischi wie Bilder zu verzichten. Wir wollen mit effektvoller Beleuchtung und unserer «lebenden» Pflanzenwand in der Lobby einen Wow-Effekt erzeugen.
3.Sie haben 30 Mio. Franken in das Hotel investiert. Muss das Haus rentabel geführt werden?
Ja sicher, wir sind Unternehmer. Es macht keinen Sinn, etwas aufzustellen um der Freude willen. Mir ist wichtig, mit dem neuen Projekt Wertschöpfung zu erzielen, die in der Landwirtschaft nicht möglich ist. Wir haben rund 35 Mitarbeitende auf dem Golfplatz und werden, wenn das Hotel gut läuft, dort etwa 55 Arbeitsplätze schaffen.
4.Ihre Zukunftspläne?
Einen zweiten 9-Loch-Golfplatz auf der anderen Seite des Hotels. Doch nicht heute und morgen. Zudem habe ich weitere Pläne im Ort, die sind noch nicht spruchreif. ck.
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