abstimmungen
28.11.2010
Die wichtigsten Entscheide für die Branche
(© fotolia)
Die Schweizer Stimmbevölkerung lehnte am Sonntag die Steuerinitiative mit 58,5 Prozent ab. Die SVP-Ausschaffungsinitiative wurde mit 52,9 Prozent Ja-Stimmen angenommen, derweil der Gegenvorschlag mit 54,2 Prozent Nein-Anteil abgelehnt wurde. Bei regionalen Auflagen entschied das Volk mehrheitlich für die Branche.

In der Schweiz wird kein einheitlicher Mindeststeuersatz für hohe Einkommen und Vermögen eingeführt. Volk und Stände haben die Steuergerechtigkeitsinitiative der SP abgelehnt. 58,5 Prozent der Stimmenden legten ein Nein in die Urne. Am deutlichsten war die Ablehnung in jenen Kantonen, die niedrige Steuersätze für Reiche haben. Nur die Kantone Genf, Neuenburg, Jura und Basel-Stadt sagten Ja.

Kriminelle Ausländer sollen in Zukunft automatisch ausgeschafft werden. Volk und Stände haben der Ausschaffungsinitiative zugestimmt. Die Initiative erreichte einen Ja-Anteil von 52,9 Prozent und erhielt 17,5 der 23 Standesstimmen. Der Gegenvorschlag des Parlaments ist dagegen deutlich gescheitert. Kein einziger Kanton stimmte der Vorlage zu. Der Nein-Anteil betrug 54,2 Prozent.

Stimmvolk lässt in die Branche investieren
Auch regional fanden für den Tourismus wichtige Abstimmungen statt. In St. Moritz wurde der Neubau eines modernen Hallenbades, nach langem Hin und Her, befürwortet. Die Interlaker Stimmbevölkerung nahm die Kurtaxen-Erhöhung an. Naters investiert in die Belalp-Bahnen und in ein neues Reka-Feriendorf. Und am Brienzersee und am Genfersee haben sich die Stimmenden für einen öffentlichen Seezugang ausgesprochen. (npa)

Die wichtigsten regionalen Entscheide siehe unten:

 

 

  
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