dossier
06.08.2009
Planen tut Not
(© Pixelio)
Über 500 Schweinegrippe-Fälle sind in der Schweiz bekannt. Ein individueller Pandemieplan wird unabdingbar.
Christine Künzler

Noch ist offen, wie schlimm die Pandemie tatsächlich sein wird. Laut Empfehlung des BAG soll ein Erkrankter zu Hause bleiben, wenn mehr als zwei Symptome mit jenen der Schweinegrippe übereinstimmen. Was diese Vorsichtsmassnahme für einen Betrieb zur Folge hat, ist nicht abschätzbar. Würde sich die H1N1-Grippe wie prognostiziert verbreiten, dürfte der Ausfall an Manpower und Umsatz hoch sein. Betriebsverantwortliche müssen sich auf zwei Szenarien vorbereiten: Einerseits bleiben die Gäste aus, und andererseits fallen die Mitarbeitenden der Grippe zum Opfer.

Die unsichere Lage wirft in der Branche viele Fragen auf. Vorbeugen ist zurzeit die einzige Massnahme. Das heisst, sich mit einem individuellen Pandemieplan vorzubereiten und die empfohlenen Hygienemassnahmen konsequent einzuhalten. Noch bewegt sich alles im grünen Bereich. Die angefragten Hotels verzeichnen bisher noch keine Annullationen. Doch Schweiz Tourismus geht davon aus, dass die Pandemie das Buchungsverhalten für die Herbstferien beeinflussen wird. «Die durch die Wirtschaftskrise vermehrte Kurzfristigkeit bei den Buchungen wird sich durch die Schweinegrippe verstärken», vermutet die Kommunikationsverantwortliche, Daniela Bär.

 

 

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